Ereignis

Titel: Die Hamburger Polizei im Nationalsozialismus
Startdatum: 21.11.2019
Startzeit: 18.00 Uhr
Endzeit: 20.00 Uhr
Ort: Patriotische Gesellschaft, Trostbrücke 4-6, 20457 Hamburg
Beschreibung: 

Bei Kriegsbeginn umfasste die Polizei im Deutschen Reich etwa 130 000 Beamte, einschließlich der „Polizeireserve“. Bereits am 6. September 1939 wurden drei Polizeibataillone aus aktiven Polizisten aus Hamburg nach Polen in Marsch gesetzt. Sie waren dort unter anderem an Deportationen und Geiselerschießungen, an der sogenannten „Intelligenzaktion“ und der Einrichtung von Ghettos beteiligt. Von 1942 bis 1944 war das Reserve-Polizeibataillon 101 an der sogenannten „Endlösung“ im Rahmen der „Aktion Reinhard“ im Distrikt Lublin des Generalgouvernements eingesetzt. Die Zahl der Opfer allein dieser Einheit wird auf 80 000 bis über 100 000 jüdische Menschen geschätzt.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Geschichte der Hamburger Polizei im Nationalsozialismus, ihre Beteiligung an Verbrechen und ihre weitere Entwicklung nach 1945.

Der Referent Wolfgang Kopitzsch, Historiker und Pädagoge, war langjähriger Leitender Pädagoge und Leiter der Landespolizeischule Hamburg, Bezirksamtsleiter Hamburg-Nord und Polizeipräsident der Freien und Hansestadt Hamburg.  

Um Anmeldung zur Veranstaltung per Mail wird gebeten: christine.eckel@bkm.hamburg.de