Ereignis

Titel: Deportationen aus Hamburg – Aspekte von Nachbarschaft.
Startdatum: 12.11.2019
Startzeit: 18.00 Uhr
Endzeit: 20.00 Uhr
Ort: Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg
Beschreibung: 

Im Herbst 1941 beginnen die Deportationen von Juden und Jüdinnen aus Hamburg in Ghettos und Vernichtungslager in Osteuropa. Schon vorher war der Mietschutz für jüdische Mieter aufgehoben und Besitz enteignet worden. Viele sahen sich zu einem Umzug im Stadtgebiet gezwungen oder suchten die Anonymität in dichter bevölkerten Vierteln. Mit Abfahrt der Deportationszüge blieben Wohnungen, Mobiliar und Hausrat zurück. Wie erlebten Hamburgerinnen und Hamburger diese Verdrängung? Was konnten oder wollten Nachbarn tun? 

Stefan Wilbricht, Kurator im Ausstellungsteam „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“, stellt einige Beispiele vor. Eine Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Einige waren Nachbarn“ des United States Holocaust Memorial Museum. Die Ausstellung ist vom 4. November 2019 bis 12. Januar 2020 in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zu sehen.

Um Anmeldung zur Veranstaltung per Mail wird gebeten: christine.eckel@bkm.hamburg.de