Ereignis

Titel: „Als ich zehn Jahre alt war, endete mein normales Leben“
Startdatum: 18.01.2019
Startzeit: 10.00 Uhr
Endzeit: 12.00 Uhr
Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum
Beschreibung: 

Edith Kraus (geb. 1929 in der Tschechoslowakei) war das einzige Kind einer sozialdemokratisch-jüdischen Familie. Nach der Besetzung des Landes durch die Wehrmacht wurde sie 1942 gemeinsam mit ihren Eltern ins Ghetto Theresienstadt und von dort Ende 1943 in das KZ Auschwitz deportiert. Mit ihrer Mutter kam sie anschließend in die Neuengammer Außenlager Dessauer Ufer, Neugraben und Tiefstack. Sie wurde am 15. April 1945 im KZ Bergen-Belsen befreit. Ihre Mutter starb dort kurz nach der Befreiung. Edith kehrte allein nach Prag zurück, gründete eine eigene Familie und emigrierte mit Mann und Kind nach Israel, wo sie heute noch lebt. Im Gespräch mit Ulrike Jensen (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) berichtet Edith Kraus von ihrem Leben und der Verfolgung und Ermordung ihrer Familie. 

Gruppen und Schulklassen, die am Gespräch teilnehmen möchten, melden sich bitte bis zum 10. Januar 2019 an bei Ulrike Jensen (KZ-Gedenkstätte Neuengamme), Telefon: 040 | 4 28 13 15 19, Mail: ulrike.jensen@bkm.hamburg.de