Ereignis

Titel: Als Jugendliche in Hamburg von den Nationalsozialisten verfolgt
Startdatum: 09.11.2018
Startzeit: 10.00 Uhr
Endzeit: 12.00 Uhr
Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum
Beschreibung: 

Als Tochter eines jüdischen Vaters und einer nichtjüdischen Mutter galt die 1929 geborene Marianne Wilke in der rassistischen Ideologie der Nationalsozialisten als „Halbjüdin“; ihre Familie war Einschränkungen und Verboten ausgesetzt. Dennoch verweigerte die Mutter eine Scheidung ihrer „privilegierten Mischehe“, weshalb der Vater erst spät deportiert wurde und überleben konnte. Mariannes Großeltern und weitere Verwandte väterlicherseits wurden jedoch ermordet.

Im Gespräch mit Ulrike Jensen berichtet Marianne Wilke über ihre Kindheit und Jugend im nationalsozialistischen Hamburg und die Auswirkungen der Verfolgung auf ihr Leben bis heute.

Die Teilnahme am Zeitzeugengespräch ist kostenfrei, eine Anmeldung für Schulklassen und Gruppen ist erforderlich. Einzelpersonen sind willkommen.

Anmeldung bis zum 30. Oktober 2018 und Nachfragen bei:
Ulrike Jensen, Ulrike.Jensen@bkm.hamburg.de, Tel. 040 428 131 519