Ereignis

Titel: Verflechtungen. Koloniales und rassistisches Denken und Handeln im Nationalsozialismus
Startdatum: 21.04.2018
Enddatum:  - 18.05.2018
Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hauptausstellung 1. Etage
Beschreibung: 

Als die NSDAP an die Macht kam, waren noch weite Teile der Welt durch den europäischen Kolonialismus geprägt. Auch im nachkolonialen Deutschland wirkten kolonialrassistische Denkmuster fort. Verbunden mit antisemitischen Stereotypen und spezifisch nationalsozialistischen Formen von Rassismus beeinflussten sie die deutsche Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie staatliches Handeln.

Die Ausstellung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme nimmt anhand ausgewählter Biografien von People of Color Verflechtungen zwischen kolonialem und rassistischem Denken und Handeln im Nationalsozialismus in den Blick. Sie präsentiert Auszüge neuer Materialien, die Impulse für verflechtungsgeschichtliche Ansätze in der Bildungsarbeit setzen und eine rassismuskritische, multiperspektivische und inklusive Erinnerungskultur anregen wollen. 

Die Ausstellung ist bis zum 21. Mai in der Hauptausstellung (ehemaliger Waschraum, 1. Etage) zu sehen. Am 22. Mai wird sie im Rahmen der öffentlichen Präsentation der Projektergebnisse abends ab 18.00 Uhr im Lichthof der Staatsbibliothek Carl von Ossietzky (Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg, Eingang Ecke Edmund-Siemers-Allee/Grindelallee) gezeigt.

Verflechtungen. Koloniales und rassistisches Denken und Handeln im Nationalsozialismus: Voraussetzungen, Funktionen, Folgen (www.verflechtungen-kolonialismus-nationalsozialismus.de)

Projektleitung: KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Leitung: Dr. Oliver von Wrochem; Koordination und Mitarbeit: Dr. Susann Lewerenz)

Kooperationspartner: Universität Augsburg (Prof. Dr. Susanne Popp; Mitarbeit: Philipp Bernhard), Universität Hamburg (Prof. Dr. Jürgen Zimmerer)

Gefördert durch die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ 

Flyer