Ereignis

Titel: Rund um die Alster. Hamburger Geschichte im Nationalsozialismus
Startdatum: 01/18/2018 01.2018
Enddatum:  - 02/11/2018 02.2018
Startzeit: 10:00
Endzeit: 17:00
Ort: Rathaus Hamburg, Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg
Beschreibung: 

Vom 18. Januar bis 11. Februar zeigt die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Unterstützung der Hamburgischen Bürgerschaft die Ausstellung "Rund um die Alster. Hamburger Geschichte im Nationalsozialismus" im Hamburger Rathaus

Die Ausstellung thematisiert ausgehend von exemplarischen Orten an Binnen- und Außenalster, Osterbekkanal, Goldbekkanal und Stadtparksee oft nur wenig bekannte Aspekte der Geschichte Hamburgs im Nationalsozialismus: Bereits 1926 hielt Adolf Hitler im Hotel „Atlantic“ eine programmatische Rede vor dem Nationalklub von 1919. Im Frühjahr 1933 boykottierte die SA das heutige Alsterhaus, das wie andere jüdische Unternehmen und Geschäfte in den folgenden Jahren „arisiert“ wurde. Im Gebäude des heutigen US-Generalkonsulats residierte die Gauleitung der NSDAP. Am Goldbekkanal bestand ein großes Zwangsarbeiterlager. Aber es wurde auch im „Alsterpavillon“ nach verbotener Swingmusik getanzt und in Barmbeker Industriebetrieben organisierten Arbeiter Widerstand gegen das NS-Regime.

In der Ausstellung stehen Menschen im Vordergrund, die an diesen Orten lebten, arbeiteten oder ihre Freizeit verbrachten. Es geht um Machtausübung, Opportunismus und Protest, um resistentes Verhalten und Widerstand, um Architektur- und Industriegeschichte, Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit.

Öffnungszeiten Rathaus: Montag bis Freitag 8 bis 19 Uhr,  Samstag / Sonntag 10 bis 17 Uhr 

Bitte beachten Sie auch das ausführliche Begleitprogramm mit Führungen, Vorträgen, Musik und Film.

*„Rund um die Alster“ war der Titel einer Revue der „Gebrüder Wolf“. Die bekannten Hamburger Volkssänger erhielten 1933 Berufsverbot. Sie wurden als „Juden“ ausgegrenzt, verfolgt und vergessen – bis weit über das Kriegsende hinaus.

Flyer
 

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