Samstag 21. April 2018–Freitag 18. Mai 2018 Ausstellung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hauptausstellung 1. Etage

Verflechtungen. Koloniales und rassistisches Denken und Handeln im Nationalsozialismus

Als die NSDAP an die Macht kam, waren noch weite Teile der Welt durch den europäischen Kolonialismus geprägt. Auch im nachkolonialen Deutschland wirkten kolonialrassistische Denkmuster fort. Verbunden mit antisemitischen Stereotypen und spezifisch nationalsozialistischen Formen von Rassismus beeinflussten sie die deutsche Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie staatliches Handeln.

Die Ausstellung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme nimmt anhand ausgewählter Biografien von People of Color Verflechtungen zwischen kolonialem und rassistischem Denken und Handeln im Nationalsozialismus in den Blick. Sie präsentiert Auszüge neuer Materialien, die Impulse für verflechtungsgeschichtliche Ansätze in der Bildungsarbeit setzen und eine rassismuskritische, multiperspektivische und inklusive Erinnerungskultur anregen wollen. 

Die Ausstellung ist bis zum 18. Mai in der Hauptausstellung (ehemaliger Waschraum, 1. Etage) zu sehen.

Verflechtungen. Koloniales und rassistisches Denken und Handeln im Nationalsozialismus: Voraussetzungen, Funktionen, Folgen (www.verflechtungen-kolonialismus-nationalsozialismus.de)

Projektleitung: KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Leitung: Dr. Oliver von Wrochem; Koordination und Mitarbeit: Dr. Susann Lewerenz)

Kooperationspartner: Universität Augsburg (Prof. Dr. Susanne Popp; Mitarbeit: Philipp Bernhard), Universität Hamburg (Prof. Dr. Jürgen Zimmerer)

Gefördert durch die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ 

Flyer

Samstag 21. April 2018–Sonntag 27. Mai 2018 Ausstellung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Foyer der Hauptausstellung

„Im Schatten von Auschwitz“

Die Fotoausstellung „Im Schatten von Auschwitz“ zeigt Fotos aus der Ukraine, Weißrussland und Polen von Mark Mühlhaus, attenzione photographers. Sie zeigen Mordstätten, an denen die Täter des nationalsozialistischen Deutschland Zehntausende von Menschen ermordeten. Diese Orte stehen heute oftmals „im Schatten“ der Aufmerksamkeit und sind kaum oder gar nicht bekannt. 

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung und kann bis zum 27. Mai täglich im Foyer der Hauptausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zu den Öffnungszeiten der Gedenkstätte besucht werden.

Freitag 27. April 2018 14:00–19:00 Fortbildung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Männer als Opfer und Täter in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern

Männlichkeit ist eine zentrale Kategorie zum Verständnis von Gewalt in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern. Diese Fortbildung vermittelt Konzepte, mit denen Geschlecht und Männlichkeit analysiert werden können. Anhand historischer Quellen erarbeiten wir exemplarisch, wie und in welcher Form Männlichkeitsvorstellungen bedeutsam für das Handeln von Tätern und Opfern in den Konzentrationslagern waren. Des Weiteren diskutieren wir über Möglichkeiten der Vermittlung dieses Themas im Rahmen der Bildungsarbeit.

Referentin: Dr. Veronika Springmann

Die Fortbildung ist kostenfrei. Für Kuchen und Obst wird eine private Umlage von 2,- € /Person vor Ort erhoben.  Anmeldung bis zum 20. April 2018 und Rückfragen bei: Nathalie Döpken, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum, Tel. 040 428 131 543, E-Mail: Studienzentrum@bkm.hamburg.de

Sonntag 29. April 2018 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Malte Hinrichsen.

Sonntag 29. April 2018 12:00–14:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 29. April 2018 15:00–17:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.