Sonntag 21. April 2019 12:00–14:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 21. April 2019 14:00–16:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Mittwoch 24. April 2019 18:00–20:00 Führung

Lohseplatz, Hafencity, 20457 Hamburg

denk.mal Hannoverscher Bahnhof–Erkundung eines historischen Ortes

Im Frühjahr 2017 wurde im Quartier Am Lohsepark der neue Gedenkort „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ eingeweiht. Mit ihm erinnert die Stadt Hamburg an über 8.000 Juden, Sinti und Roma aus Hamburg und Norddeutschland, die zwischen 1940 und 1945 mit 20 Zügen in Ghettos und Vernichtungslager deportiert wurden. Auf dem Rundgang erschließen wir in einer Spurensuche die besondere Topografie der Erinnerung am Deportationsort des ehemaligen Hannoverschen Bahnhofs und am ehemaligen Fruchtschuppen C, in dem die Sinti und Roma vor ihrer Deportation eingesperrt wurden. Am Startpunkt unseres Rundgangs, dem Info-Pavillon „Hannoverscher Bahnhof“, besuchen wir die Ausstellung und informieren über Opfer und Tatbeteiligte der Entrechtung, Ausgrenzung und Deportationen sowie den gesellschaftlichen Umgang nach Kriegsende.

Die öffentliche Führung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Führungen werden von der HafenCity Hamburg, der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Behörde für Kultur und Medien gemeinsam veranstaltet.

Treffpunkt: Info-Pavillon

Sonntag 28. April 2019 10:00–13:00 Fahrradrundfahrt

Treffpunkt U-/S-Bahn Station Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbüttler Straße

Fahrradfahrt über den Ohlsdorfer Friedhof und zur Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Auf der Fahrradfahrt über den Ohlsdorfer Friedhof werden Grabstätten ausgewählter Persönlichkeiten, die im Nationalsozialismus verfolgt oder aber an Verbrechen beteiligt waren, aufgesucht. Die Fahrt führt auch zu den Gräberfeldern für KZ-Opfer, für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, für ausländische Kriegsgefangene und für Bombenopfer. Die Fahrt endet in der Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945. Herbert Diercks, Kurator der Ausstellung, übernimmt die Kurzführung.

Inhaltliche Begleitung: Herbert Diercks

Kosten: 5 Euro (ermäßigt 3 Euro)

Anmeldung per Mail: neuengamme@bkm.hamburg.de

Kooperationspartner: Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V. www.bredelgesellschaft.de

Flyer

Sonntag 28. April 2019 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Malte Hinrichsen

Sonntag 28. April 2019 12:00–14:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 28. April 2019 14:00–16:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 28. April 2019 16:00–18:00 Alternative Hafenrundfahrt

Barkassen-Centrale Ehlers (Anleger Vorsetzen, U-Bahnhof Baumwall)

KZ-Außenlager, Zwangsarbeit und Widerstand im Hamburger Hafen 1933-1945

Während der zweistündigen Hafenrundfahrt mit einer Barkasse wird die Geschichte des Hamburger Hafens im Nationalsozialismus thematisiert. Mit Blick auf historische Hafenbecken, Schuppen und Speicher, Fabrikhallen, Brücken und Schiffe jeder Größe wird von Zwangsarbeit, Widerstand und Verfolgung im Hamburger Hafen berichtet. Die Route führt auch zu Orten, an denen Zwangsarbeits- und Konzentrationslager eingerichtet waren, so auch zum Speicher G am Dessauer Ufer.

Inhaltliche Begleitung

Herbert Diercks, Katja Hertz-Eichenrode, Lukas Kaiser

Kosten

18 Euro auf dem Schiff

Anmeldung

per Mail: neuengamme@bkm.hamburg.de

Am Schiff werden nur noch Restplätze vergeben.

Flyer

Dienstag 30. April 2019 19:00–21:00 Vortrag

Tschaikowsky-Saal, Tschaikowskyplatz 2, 20355 Hamburg

Antisemitismus unter Muslimen – ein besonderes Problem? Erfahrungen aus der pädagogischen Praxis

 

Judenfeindschaft unter Musliminnen und Muslimen in Deutschland ist ein umstrittenes Thema zwischen extremen Positionen: Einerseits wird das Problem geleugnet, andererseits dient es dazu, Antisemitismus auf „die Fremden“ zu projizieren. In der pädagogischen Arbeit mit muslimischen Jugendlichen begegnen uns verschiedene Gründe für antisemitische Positionen: fehlende Sachlichkeit bezüglich des Nahostkonflikts, Verschwörungstheorien, Auslegungen des Koran usw.

Ahmad Mansour, Psychologe und Geschäftsführer von „Mind prevention: Initative für Demokratieförderung und Extremismusbekämpfung“ wird erläutern, inwieweit Islamverständnisse dabei eine Rolle spielen und die Probleme der Mehrheitsgesellschaft zu berücksichtigen sind. Zudem zeigt er Chancen zur pädagogischen Intervention auf. Eintritt frei, keine Anmeldung notwendig

Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Antisemitismus im 21. Jahrhundert“, die die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. Arbeitsgemeinschaft Hamburg und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Hamburg e.V. durchführt.

 

Dienstag 30. April 2019 19:00–21:00 Podiumdiskussion

Körber-Stiftung, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg

Das doppelte Erbe

Während der nationalsozialistischen Herrschaft und Besetzung Europas wurden Millionen Menschen aus unterschiedlichen Gründen verfolgt, andere wurden zu TäterInnen oder KollaborateurInnen. Nicht selten gab es Verfolgte, TäterInnen und ProfiteurInnen auch in einer Familie. Wie gehen die Nachkommen mit diesem zwiespältigen Erbe um? Welche Unterschiede lassen sich dabei in West- und Osteuropa ausmachen, auch vor dem Hintergrund der doppelten Diktatur-Erfahrung mit Nationalsozialismus und Stalinismus? Über den gesellschaftlichen und familiengeschichtlichen Umgang mit Verfolgung und Täterschaft sprechen die Historikerin Dr. Ekaterina Makhotina und die Nachkommen ehemaliger Verfolgter Nicole Duijkers und Jörg Watzinger. Moderation: Dr. Oliver von Wrochem (KZ-Gedenkstätte Neuengamme).

Eintritt frei, Anmeldung ab 16. April auf www.koerber-stiftung.de

In Kooperation mit der Körber-Stiftung.