01.02.2019 Veranstaltung, Bericht

Podiumsdiskussion zu Hamburgs Umgang mit dem NS-Erbe

Inwiefern haben sich Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, aber auch Bürgerinnen und Bürger nach 1945 mit der NS-Zeit in Hamburg auseinandergesetzt – und welche neuen Herausforderungen stellen sich heute im Umgang mit dem städtischen NS-Erbe? Diese Fragen standen im Fokus einer Podiumsdiskussion am 31. Januar in den Räumen der Patriotischen Gesellschaft. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung "Eine Stadt und ihr KZ" statt. Weiterlesen

15.01.2019 Bericht

Freiwilligendienst in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Ich bin Antanina Chumakova aus Belarus, Minsk. Im September 2018 habe ich mein Freiwilligenjahr an der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und bei der Solidarische Hilfe im Alter in Hamburg dank der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) mit Unterstützung der Evangelisch-Lutherischen Kirche und von meinen Paten begonnen. Weiterlesen

23.12.2018 Konferenz, Bericht

Bericht zur Tagung „Militär und Stadt im Krieg"

Am 22./23. November 2018 richtete die KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Geschichte der Universität Hamburg und der Evangelischen Akademie der Nordkirche die Tagung „Militär und Stadt im Krieg. Herrschaftssicherung und Radikalisierung der NS-Herrschaft in der zweiten Kriegshälfte“ aus. Die Tagung fand an der Universität Hamburg statt. Weiterlesen

Schlagworte: Militärjustiz (10)

15.12.2018 Rundbrief

Rundbrief zum Jahreswechsel

Rundbrief zum Jahresende an die Überlebenden des KZ Neuengamme, an Hinterbliebene und Angehörige, an Freundinnen und Freunde der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

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26.11.2018 Projekt

Neues Ausstellungsteam für das künftige Dokumentationszentrum Hannoverscher Bahnhof

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme ist mit der Entwicklung des Dokumentationszentrums „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ beauftragt. Als Ort der Information und des Lernens soll das Dokumentationszentrum das Schicksal von mehr als 8000 deportierten Jüdinnen und Juden sowie Sinti und Roma aus Hamburg und Norddeutschland in die Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung einbetten. Zudem wird das Schicksal jener vorgestellt, die in das Bewährungsbataillon 999 der Wehrmacht gezwungen wurden. Am 1. November 2018 hat das Projektteam die Arbeit aufgenommen. Das Dokumentationszentrum soll im November 2021 eröffnet werden. Weiterlesen

11.10.2018 Bericht

Effekten bekommen eine Geschichte

Gestern übergab Daniel Fröhlich der KZ-Gedenkstätte Neuengamme offiziell die Effekten des ehemaligen KZ-Häftlings Ferdinand von Reichel als Schenkung. Der Geschichtslehrer aus Ilmenau hatte durch Zufall bei einem Besuch den Ehering und das aus dem Ersten Weltkrieg stammende Eiserne Kreuz seines Urgroßonkels in der Hauptausstellung der Gedenkstätte entdeckt. Weiterlesen

28.09.2018 Projekt

Aktion #NSgedenken auf Twitter

Ab dem 1. Oktober wollen NS-Gedenkstätten im Sozialen Netzwerk Twitter 14 Tage lang zu verschiedenen Themen informieren. Weiterlesen

30.08.2018 Bericht

Bericht vom internationalen Sommercamp

Letzten Samstag startete zum wiederholten Male das mit dem Service Civil International durchgeführte "Workcamp" in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Seit den 1980er Jahren gibt es dieses Konzept, in dem Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt für zwei Wochen in der Gedenkstätte zusammenkommen, auf dem Gelände wohnen, Kontakte knüpfen, lernen, ins Gespräch über Geschichte und Erinnerung kommen, arbeiten und die Gedenkstätte unterstützen. Dieses Jahr lautet das Motto des Sommercamps "Erstellen einer Ausstellung". Weiterlesen

27.08.2018 Bericht

Mein Jahr als Freiwillige der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

Dieses Jahr ging wirklich schnell vorbei. So viel ist passiert und es fühlt sich an, als wäre ich gerade erst angekommen. Zu Beginn des Frühlings erhielten Daria, die auch Freiwillige in der Gedenkstätte ist, und ich Fahrräder. Seitdem habe ich eine wunderschöne Radstrecke entdeckt, die uns von unserer Bergedorfer Wohnung bis zur Gedenkstätte führt - es ist der ehemalige Marschbahndamm, eine vormalige Zugstrecke, heute ein Radweg durch Land und Weide. Diese 22 Minuten, die ich täglich mit dem Rad fahre, sind zu einer wertvollen Ergänzung meines Tages geworden, die mir Kraft gibt für die tägliche Arbeit. Weiterlesen

06.07.2018 Bericht

Auf Spurensuche: Recherchen in der eigenen Familie zu verfolgten und deportierten Sinti

Vom Hannoverschen Bahnhof wurden im Zeitraum von 1940 bis 1945 etwa 8000 Juden, Sinti und Roma aus Hamburg und Norddeutschland in Gettos, Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert. Auch zahlreiche Familienmitglieder von Beate Köhler und Nicole Mettbach waren unter den Deportierten. Beide stammen aus Sinti-Familien, die seit Generationen in Deutschland leben. Der Großteil ihrer Familien überlebte den Holocaust nicht. Weiterlesen