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Ausstellungen, Begegnungen, Studienzentrum

NEWSLETTER Dezember 2019

der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Herzlich willkommen zur Dezember-Ausgabe unseres Newsletters.  

Zum Jahresende bieten wir einige Veranstaltungen im Rahmenprogramm der Sonderausstellung "Einige waren Nachbarn" an. Bei den Berichten aus der Gedenkstättenarbeit stellen wir Ihnen in diesem Newsletter zwei internationale Workshops des Projekts "Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof" vor.

Informieren Sie sich gerne auf unserer Homepage, über Facebook oder Twitter über diese und weitere Angebote und Aktivitäten.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Team der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Veranstaltungen

Podiumsdiskussion

Aufklärung gegen Antisemitismus – was ist in Hamburg zu tun?

3. Dezember, 19:00–21:00 Uhr

Wie sollte man Antisemitismus begegnen – präventiv und intervenierend? Wo muss angesetzt werden: bei den Schülerinnen und Schulen, bei den Lehrkräften, beim Lehrplan? Es diskutieren: Morten M. Gloy, Fachreferent "Stärkung der Zivilgesellschaft" bei der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Johanna Jöhnck, am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung zuständig für das Thema Antisemitismus, und Mascha Schmerling, Bundeskoordinatorin und Teamerin von "Rent a Jew". Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Antisemitismus im 21. Jahrhundert", eine Kooperation der Landeszentrale für politische Bildung mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. Arbeitsgemeinschaft Hamburg und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit.

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Podiumsgespräch

"Dein Großvater, mein Vater, du und ich" Der Umgang von Familien mit der NS-Vergangenheit

12. Dezember 18:00–20:00 Uhr

Dr. Oliver von Wrochem (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) spricht mit Guy Altmann (Paris) und Gabriele Palm-Funke (Leipzig) über die Folgen der NS-Vergangenheit für ihre Familien. Guy Altmann überlebte als Kind die Shoah in Frankreich, zum Teil versteckt. Sein Vater Erich Altmann hat über seine Erfahrungen in drei Konzentrationslagern das Buch "Im Angesicht des Todes" verfasst. Darin wird der Großvater von Frau Palm-Funke erwähnt, der Aufseher eines Zwangsarbeitslagers war. Die Enkeltochter wusste lange Zeit nichts von der Nazi-Vergangenheit des Großvaters. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung nötig über hamburg@fes.de oder unter https://www.fes.de/veranstaltungen (nur noch Restplätze)

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Fortbildung

Sowjetische Häftlinge im KZ Neuengamme

13. Dezember 14:00–19:00 Uhr

Sowjetische Gefangene bildeten eine der größten Häftlingsgruppen in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern. Die Fortbildung behandelt die Verhaftungshintergründe vor allem von Kriegsgefangenen und Ostarbeiter*innen im Kontext von "Vernichtungskrieg" und Besatzungspolitik, die Einordnung sowjetischer Häftlinge am unteren Ende der KZ-Hierarchie, Kontinuitäten der Verfolgung nach dem Überleben und die Marginalisierung dieser Verfolgtengruppe in der Erinnerungskultur. Referent: Marco Kühnert. Anmeldung bis zum 6. Dezember 2019 bei Sebastian Beer, E-Mail: Studienzentrum@bkm.hamburg.de

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Führung

Vor 81 Jahren: Das KZ Neuengamme wurde eingerichtet

15. Dezember 14:00–16:00 Uhr

Am 13. Dezember 1938 brachte die SS 100 Häftlinge aus dem KZ Sachsenhausen nach Neuengamme. Alexis Werner erzählt auf dem Rundgang durch die Gedenkstätte von der Errichtung des Konzentrationslagers Neuengamme. Wer waren die ersten Häftlinge? Was haben sie erlebt? Eine Anmeldung ist nicht nötig. Treffpunkt: Internationales Mahnmal der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

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Vorschau Januar 2020

Sonderausstellung im Rathaus

Überlebt! Und nun? NS-Verfolgte in Hamburg nach ihrer Befreiung

16. Januar 2020 – 9. Februar 2020

Das Ende des Zweiten Weltkriegs brachte den Verfolgten des Nationalsozialismus die lang ersehnte Befreiung. Vor 75 Jahren atmeten in Hamburg Frauen und Männer aus ganz Europa in Zwangsarbeiterlagern und anderen Haftstätten auf. Tausende Häftlinge des KZ Neuengamme waren kurz vor der Ankunft der britischen Truppen aus der Stadt gebracht worden. Sie erlebten ihre Befreiung an vielen verschiedenen Orten. Wie erging es ihnen in den Wochen und Monaten danach?

Die Ausstellung wird anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar von der Hamburgischen Bürgerschaft präsentiert und ist vom 16. Januar (Eröffnung) bis zum 9. Februar 2020 im Hamburger Rathaus (Diele) zu sehen. Zur Ausstellung wird ein umfangreiches Begleitprogramm angeboten.

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Aus der Gedenkstättenarbeit

Sonderausstellung "Einige waren Nachbarn" wurde eröffnet

Am 4. November 2019 wurde die Sonderausstellung "Einige waren Nachbarn" des United States Holocaust Memorial Museums (USHMM) in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme durch Prof. Dr. Detlef Garbe (KZ-Gedenkstätte Neuengamme), Dr. Klaus Mueller (USHMM) und Darion K. Akins (US-Generalkonsulat Hamburg) eröffnet. Sie ist noch bis zum 12. Januar 2020 in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zu sehen. Weiterlesen

Dr. Müller (USHMM), Herr Akins (US-Generalkonsulat), Prof. Garbe (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

Wie stellen sich Studierende eine gelungene Ausstellung vor?

Knapp 40 Studierende und Referierende erarbeiteten Ende Oktober im Workshop "Memory Dialogues" Konzeptideen für eine Wandprojektion im zukünftigen Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof. Der Workshop beinhaltete auch eine gemeinsame Reise von Gdansk über Riga nach Sztutowo/KZ-Gedenkstätte Stutthof. Ein Bericht. Weiterlesen

Gedenkstätte Biķernieki

Gedenkorte aus der Perspektive junger Menschen aus Deutschland und Polen

Dreizehn Schülerinnen und Schüler aus Hamburg und Olsztyn/Mragowo in Polen entwickelten im November auf einem 14-tägigen Workshop Tonspuren für die Ausstellung im zukünftigen Dokumentationszentrum "denk.mal Hannoverscher Bahnhof". Auf ihren Stationen in Hamburg, Łódź, Kulmhof und Auschwitz sind Hörstücke entstanden, die die Perspektiven der Teilnehmenden auf die besuchten Gedenkorte und Geschichten widerspiegeln. Ein Bericht. Weiterlesen

Die Teilnehmenden während des Foto-Workshops in Hamburg
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