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Ausstellungen, Begegnungen, Studienzentrum

NEWSLETTER November 2019

der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Herzlich willkommen zur November-Ausgabe unseres Newsletters.  

In diesem Monat eröffnen wir die Ausstellung "Einige waren Nachbarn" des US Holocaust Memorial Museum (USHMM) in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Es finden im November und Dezember begleitende Veranstaltungen statt.

Außerdem finden ein regionalgeschichtlicher Workshop und eine Tagung zu "Polizei und historisch-politische Bildungsarbeit an Geschichtsorten und Gedenkstätten" statt, zu der Sie sich noch gerne anmelden können.

Informieren Sie sich auch auf unserer Homepage, über Facebook oder Twitter über diese und unsere weiteren Angebote und Aktivitäten im November.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Team der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Veranstaltungen

Ausstellung

Einige waren Nachbarn

4. November 2019 – 12. Januar 2020

Die Ausstellung "Einige waren Nachbarn" des United States Holocaust Memorial Museum fordert uns heraus, über die Motive und Zwänge nachzudenken, die die Entscheidungen und Verhaltensweisen der Menschen in Deutschland und dem von Deutschland dominierten Europa während des Holocaust beeinflussten. Die Ausstellung wird im Foyer der Hauptausstellung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme gezeigt und am 4. November um 17 Uhr eröffnet. Mehr Informationen

Vortrag

Die Köhlbrand-Werft Paul Berendsohns

6. November 2019 18:00–20:00 Uhr

Hanno Billerbeck und Herbert Diercks stellen in der Gedenkstätte Poppenbüttel die Familie Berendsohn, die Geschichte ihrer Werft und die Auseinandersetzungen um Rückerstattung nach dem Ende der NS-Zeit vor.

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Vortrag

Deportationen aus Hamburg – Aspekte von Nachbarschaft.

12. November 18:00–20:00 Uhr

Im Herbst 1941 beginnen die Deportationen von Juden und Jüdinnen aus Hamburg in Ghettos und Vernichtungslager in Osteuropa. Wie erlebten Hamburgerinnen und Hamburger diese Verdrängung? Was konnten oder wollten Nachbarn tun? Stefan Wilbricht, Kurator im Ausstellungsteam "denk.mal Hannoverscher Bahnhof", stellt im Geschichtsort Stadthaus einige Beispiele vor. Anmeldung: christine.eckel@bkm.hamburg.de

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Vortrag

Die Hamburger Polizei im Nationalsozialismus

21. November 18:00–20:00 Uhr

Der Vortrag von Wolfgang Kopitzsch in der Patriotischen Gesellschaft gibt einen Überblick über die Geschichte der Hamburger Polizei im Nationalsozialismus, ihre Beteiligung an Verbrechen und ihre weitere Entwicklung nach 1945. Anmeldung: christine.eckel@bkm.hamburg.de

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Workshop

Der Hannoversche Bahnhof: Ein Ort der Verfolgung und Deportationen

22. November 9:30–17:30 Uhr

Im Lohsepark in der Hamburger HafenCity entsteht bis 2022 das Dokumentationszentrum "denk.mal Hannoverscher Bahnhof". Kern des geplanten Informations- und Lernorts wird eine Dauerausstellung sein, die das Schicksal von mehr als 8.000 deportierten Jüdinnen und Juden sowie Sintize und Sinti und Romnja und Roma aus Hamburg und Norddeutschland in die Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung einbettet. Zudem wird das Schicksal jener vorgestellt, die in das "Bewährungsbataillon 999" der Wehrmacht gezwungen wurden. Wir wollen mit Expertinnen und Experten ins Gespräch kommen.

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Führung

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

25. November 17:00–18:30 Uhr

Der Historiker Herbert Diercks führt durch die heutigen "Stadthöfe". An diesem Ort, dem "Stadthaus", organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Auf dem Rundgang wird über die Nutzungsgeschichte des "Stadthauses", verschiedene Verbrechenskomplexe und Biografien verfolgter Frauen und Männer informiert. Um Anmeldung wird gebeten unter christine.eckel@bkm.hamburg.de.

Vorschau Dezember

Vortrag

Das Konzentrationslager Neuengamme in der Erinnerung der ansässigen Dorfbevölkerung

2. Dezember 2019 18:00–20:00 Uhr

Auch zwischen 1938 und 1945 lebten Menschen neben und um das Gelände des KZ Neuengamme. Kulturwissenschaftlerin Gesa Trojan fragt in ihrem Vortrag nach den Erinnerungen an die Zeit, in der es in der Nachbarschaft ein Konzentrationslager gab. Die Ergebnisse ihrer Nachfragen stellt die gebürtige Neuengammerin im Geschichtsort Stadthaus vor. Anmeldung: christine.eckel@bkm.hamburg.de

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Fortbildung

Sowjetische Häftlinge im KZ Neuengamme

13. Dezember 14:00–19:00 Uhr

Sowjetische Gefangene bildeten eine der größten Häftlingsgruppen in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern. Die Fortbildung behandelt die Verhaftungshintergründe vor allem von Kriegsgefangenen und Ostarbeiter*innen im Kontext von "Vernichtungskrieg" und Besatzungspolitik. Anmeldung bis zum 6. Dezember: Studienzentrum@bkm.hamburg.de.

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Aus der Gedenkstättenarbeit

Wir suchen eine neue Mitarbeiter*in

Das Team der Abteilung Bildung & Studienzentrum sucht Verstärkung: Wir haben zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Sachbearbeiter*in (Voll-/Teilzeit, EGr. 9 TV-L) zu vergeben. Weiterlesen

Unsere neuen Volontärinnen und Volontäre stellen sich vor

Alexandra Egorenko und Anna Ryaba sind Freiwillige der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste. Lars Kopineck macht ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur in der Gedenkstätte. Sie begleiten alle für ein Jahr die Gedenkstättenarbeit. Lennart Onken ist wissenschaftlicher Volontär und unterstützt die Gedenkstätte für zwei Jahre. Warum sie sich für die Gedenkstätte entschieden haben und was ihre Erwartungen sind, erzählen sie in unserem Blog:

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Lennart Onken, Anna Ryaba, Alexandra Egorenko

Ein "Ort der Verbundenheit" für Angehörige von KZ-Häftlingen

Angehörige von KZ-Häftlingen entwickeln mit Unterstützung von Studierenden der Hochschule für Bildende Künste Hamburg (HFBK) den „Ort der Verbundenheit“ auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Das partizipative Erinnerungszeichen wird durch das Förderprogramm „Kunst im öffentlichen Raum“ mit 17.300 Euro unterstützt.

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Skizze eines Druckvorgangs: Aus archivierten Druckplatten werden Plakate gefertigt.
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