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Ausstellungen, Begegnungen, Studienzentrum

NEWSLETTER April 2019

der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Herzlich willkommen zur April-Ausgabe unseres Newsletters.

In der Nacht vom 20. auf den 21. April 1945 ermordeten SS-Männer 20 jüdische Kinder und mindestens 28 Erwachsene im Keller des ehemaligen Schulgebäudes am Bullenhuser Damm. In diesem Jahr findet die Gedenkfeier am 20. April um 16 Uhr statt.

Am 30. April ist die KZ-Gedenkstätte Neuengamme Kooperationspartnerin bei zwei Veranstaltungen: In der Körber-Stiftung wird über den gesellschaftlichen und familiengeschichtlichen Umgang mit Verfolgung und Täterschaft diskutiert, im Tschaikowsky-Saal wird gefragt: "Antisemitismus unter Muslimen – ein besonderes Problem?"

Jetzt schon hinweisen möchten wir Sie auf verschiedene Veranstaltungen anlässlich des 74. Jahrestags des Kriegsendes und der Befreiung der Konzentrationslager Anfang Mai. Zu einigen der Veranstaltungen können Sie sich jetzt schon anmelden.

Informieren Sie sich gern auf unserer Homepage, über Facebook oder Twitter über unsere Angebote und Aktivitäten. 

Ihr Team der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Veranstaltungen

Vortrag

Eine Bibel im KZ

10. April 2019 18.00–20.00 Uhr

Im Gespräch mit Hanno Billerbeck (Kirchliche Gedenkstättenarbeit) berichtet Jan van Ommen in der Gedenkstätte Poppenbüttel von der Geschichte seiner Eltern und vom christlichen Widerstand in den Niederlanden. Jan van Ommen war 7 Jahre alt, als seine Mutter Rinsje van Ommen ins Konzentrationslager ging, weil sie der Meinung war, dass sie das KZ eher überleben würde als ihr Mann.

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Gedenkfeier

zur Erinnerung an die Kinder vom Bullenhuser Damm

20. April 2019 16.00 Uhr

Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Ermordung von 20 jüdischen Kindern, ihren vier erwachsenen Pflegern sowie mindestens 24 sowjetischen Häftlingen durch die SS am 20. April 1945. Am 20. April hat die Gedenkstätte Bullenhuser Damm von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

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Webseite der Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm e.V.

Rundgang

denk.mal Hannoverscher Bahnhof Erkundung eines historischen Ortes

24. April 2019 18.00–20.00 Uhr

Der Gedenkort „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ erinnert an über 8.000 Juden, Sinti und Roma aus Hamburg und Norddeutschland, die zwischen 1940 und 1945 in Gettos und Vernichtungslager deportiert wurden. Auf dem öffentlichen Rundgang wird die besondere Topografie der Erinnerung am Deportationsort des ehemaligen Hannoverschen Bahnhofs erkundet. Kostenfrei und ohne Anmeldung.

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Fahrradrundfahrt

Widerstand und Verfolgung in Hamburg 1933–1945 und der Ohlsdorfer Friedhof

28. April 2019 10.00–13.00 Uhr

Die Fahrradfahrt mit Herbert Diercks führt über den Ohlsdorfer Friedhof bis zur Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945. Anmeldung per Mail unter neuengamme@bkm.hamburg.de

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Hafenrundfahrt

KZ-Außenlager, Zwangsarbeit und Widerstand im Hafen 1933–1945

28. April 2019 16.00–18.00 Uhr

Während der Hafenrundfahrt mit einer Barkasse wird die Geschichte des Hamburger Hafens im Nationalsozialismus thematisiert. Die Route führt auch zu Orten, an denen Zwangsarbeits- und Konzentrationslager eingerichtet waren, so auch zum Speicher G am Dessauer Ufer. Kosten: 18 Euro. Anmeldung per Mail unter neuengamme@bkm.hamburg.de

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Podiumsdiskussion

Das doppelte Erbe

30. April 2019 19.00–21.00 Uhr

Über den gesellschaftlichen und familiengeschichtlichen Umgang mit Verfolgung und Täterschaft spricht Dr. Oliver von Wrochem mit Dr. Ekaterina Makhotina und den Nachkommen ehemaliger Verfolgter, Nicole Duijkers und Jörg Watzinger. Anmeldung ab dem 16. April auf koerberforum.de.

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Vorschau auf Mai

Workshop

Forum "Zukunft der Erinnnerung"

01. Mai 2019 09.30–17.30 Uhr 02. Mai 2019 09.00–16.30 Uhr

Zentrales Thema des 5. Forums "Zukunft der Erinnerung" ist die Perspektive der Nachkommen ehemaliger NS-Verfolgter auf die Entwicklungen in der nationalen und internationalen Erinnerungskultur. Simultanübersetzung in Deutsch, Englisch, Polnisch. Teilnahmebeitrag 60€/30€ ermäßigt. Eine Anmeldung bis zum 17. April ist erforderlich.

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Generationengespräch

02. Mai 2019 19.00-21.00 Uhr

Die KZ-Überlebenden Livia Fränkel und Elisabeth Kischinowsky Masur berichten von der Verfolgung ihrer jüdischen Familien durch die Nationalsozialisten und ihr Leben nach dem Überleben. Gemeinsam mit ihren Töchtern diskutieren sie über die Weitergabe der Erinnerung in ihren Familien sowie die Auswirkungen der Verfolgung auf ihr Leben bis heute. Die Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung findet in englischer Sprache statt. Eine Anmeldung unter hamburg@fes.de ist erforderlich.

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Aus der Gedenkstättenarbeit

Pädagogischer und wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) gesucht

Es erwartet Sie ein vielfältiger Arbeitsplatz im Referat Bildung & Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Bewerben Sie sich bis zum 3. April:

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74. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager

Ankündigung der Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme anlässlich des 74. Jahrestages des Kriegsendes und der Befreiung der Konzentrationslager im Mai 2019.

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Neues Schülerkunstwerk für die Gedenkstätte Bullenhuser Damm

Nach intensiver Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus, der Geschichte des KZ Neuengamme sowie der Ermordung von 20 jüdischen Kindern durch die SS am Bullenhuser Damm entwarfen die Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Kirchwerder acht Kunstwerke zur Erinnerung an die Ermordeten.

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Gruppenfoto der Themenklasse 11 G der Stadtteilschule Kirchwerder mit ihren Entwürfen

Alternative Rundfahrten und Rundgänge

Im April beginnen die alternativen Hafenrundfahrten, Alsterkanalfahrten, Kanutouren, Fahrradrundfahrten und Spaziergänge. Alle Themen und Termine:

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Alternative Hafenrundfahrt
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