Ereignis

Titel: „Vor uns lagen nur Trümmer“ – KZ-Häftlinge im Einsatz nach der „Operation Gomorrha“
Startdatum: 19.07.2018
Startzeit: 17.00 Uhr
Endzeit: 18.00 Uhr
Ort: Mahnmal St. Nikolai, Willy-Brandt-Straße 60, 20457 Hamburg
Beschreibung: 

Hamburg gehört zu den im Zweiten Weltkrieg am stärksten zerstörten Städten. Am folgenreichsten waren die alliierten Luftangriffe der „Operation Gomorrha“ vom 25. Juli bis 3. August 1943. Große Teile Hamburgs, vor allem östlich der Alster, lagen vollständig in Trümmern, mindestens 34.000 Menschen starben.

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Förderkreis Mahnmal St. Nikolai e.V. zeigen anlässlich des 75. Jahrestages der Bombenangriffe eine Ausstellung, in deren Mittelpunkt das Schicksal von Häftlingen des KZ Neuengamme im Umfeld der "Operation Gomorrha" steht, die zur Trümmerbeseitigung und Leichenbergung eingesetzt wurden. Ihre Erfahrungen in der zerstörten Stadt stehen im Zentrum der Ausstellung. Unter oft grauenvollen Bedingungen mussten sie unter Lebensgefahr Trümmer räumen, Leichen bergen und Blind­gänger suchen. Für die Bevölkerung waren sie deutlich sichtbar, manchmal kam es zu direkten Kontakten. Hunderte von KZ-Häftlingen kamen bei Luft­angriffen ums Leben.

Zur Ausstellungseröffnung sprechen Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien und der Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Dr. Detlef Garbe, anschließend führt die Kuratorin Katharina Hertz-Eichenrode durch die Ausstellung.

Die Ausstellung ist eine Kooperation der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und des Mahnmals St. Nikolai, gefördert von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.

Die Ausstellung ist bis 29. September 2018  im Mahnmal St. Nikolai zu sehen und ergänzt die dortige Dauerausstellung zum Bombenkrieg in Hamburg. Öffnungszeiten: täglich 10 – 18 Uhr, freier Eintritt zur Sonderausstellung.

Die Ausstellungseröffnung ist ausgebucht