Foto der Ausstellung in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel. Foto: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, 2008
Ausstellung in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel. Foto: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, 2008 (ANg 2008-2077)

Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Torhaus Gedenkstätte Fuhlsbüttel Foto: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, 2014 (ANg 2014-628)
Torhaus Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Foto: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, 2014.

Diese Gedenkstätte ist im Stadtteil Hamburg-Fuhlsbüttel.
In Fuhlsbüttel gab es schon seit über 100 Jahren ein großes Gefängnis: die Strafanstalten Fuhlsbüttel.

Gleich nach Hitlers Macht-Antritt im Jahr 1933 nutzten die Nazis einige Gebäude dieser Strafanstalten als Konzentrations-Lager.
Es hieß KZ Fuhlsbüttel.
Es wurde „Kola-Fu“ genannt.
Das KZ Fuhlsbüttel wurde dann zu einem Polizeigefängnis.
Und dann wurde das KZ Fuhlsbüttel ein Außen-Lager vom KZ Neuengamme.
Über 450 KZ-Gefangene aus zehn Ländern starben im KZ Fuhlsbüttel an der unmenschlichen Behandlung.

Die Gedenkstätte Fuhlsbüttel befindet sich im alten Eingangs-Gebäude.
Sie wurde 1987 eingerichtet.
Die Ausstellung in dieser Gedenkstätte beschreibt:
• die Geschichte vom KZ Fuhlsbüttel
• die Lebens-Geschichten von Gefangenen im KZ Fuhlsbüttel
• den Widerstand der Gefangenen gegen die Nazis

Die Ausstellung zeigt auch Gegenstände von damals und eine nachgebaute Einzel-Zelle.
An diesem Ort gibt es auch heute noch ein Gefängnis.
Es heißt: Justiz-Vollzugs-Anstalt oder JVA Fuhlsbüttel.

 

Adresse:
Suhrenkamp 98
22335 Hamburg
(Nähe S/U-Bahnhof Ohlsdorf)