Eintrag

Titel: Max Lahts – vom „fanatischen Kämpfer“ der Hamburger NSDAP zum Retter von Kommunisten?
Startdatum: 03/28/2017 03.2017
Startzeit: 18:00
Endzeit: 20:00
Ort: Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945
Beschreibung: 

Das Konzentrationslager Fuhlsbüttel wurde Anfang September 1933 von einem „alten Kämpfer" der NSDAP, dem neu ernannten Präsidenten des Strafvollzugsamtes Max Lahts, eröffnet. Dessen Rede bildete den Auftakt zu schweren Misshandlungen und Morden von Inhaftierten. Lahts (1897–1977), der als Klempnergeselle und Hausierer gearbeitet hatte und mit der NS-Bewegung einen steilen sozialen Aufstieg vollzog, wurde 1938 zum Direktor der Hamburger Wasserwerke GmbH ernannt. In dieser Funktion sorgte er dafür, dass mehrere, zum Teil im KZ inhaftierte Kommunisten im Betrieb eingestellt wurden – einer von ihnen wurde sogar zu seinem engen Berater.

Der Vortrag von David Templin (Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg) wird die Biographie von Max Lahts vorstellen und dabei dessen widersprüchlich anmutendes Agieren näher beleuchten.

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