12.01.2018 Bericht

Erstes Treffen der Volontär*innen an NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorten

Foto: Niels Hölmer, Stiftung Topographie des Terrors, 2018
Volontär*innen während des Rundgangs
Foto: KZ Gedenkstätte Neuengamme, 2018
Pinnwand

Gleich zu Beginn des neuen Jahres trafen sich 15 Volontärinnen und Volontäre aus verschiedenen Gedenkstätten und Erinnerungsorten mit Bezug zur Geschichte des Nationalsozialismus zum ersten bundesweiten Volontär*innen-Treffen dieser Art in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Das Treffen war vor allem geprägt von einem angeregten Austausch über ihre Erfahrungen und Aufgaben innerhalb der jeweiligen Institutionen. Die jeweiligen Arbeitsgebiete an den unterschiedlichen Erinnerungs- und Lernorten wurden vorgestellt und der Stellenwert des Volontariat innerhalb des Kollegiums und für einen selbst wurde diskutiert. Auch Zukunftsaussichten wurden besprochen. Im Vordergrund des Treffens stand jedoch vor allem die Vernetzung untereinander – und das Kennenlernen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Ins Leben gerufen wurde dieses Treffen von Lisa Herbst, selbst seit September 2017 wissenschaftliche Volontärin in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Die Idee für ein solches Zusammenkommen entstand aus dem Wunsch heraus, den Interessen und Meinungen der Volontärinnen und Volontäre von NS-Erinnerungsorten mehr Raum zu geben. Da die jährlich stattfindende Bundesvolontärstagung die Belange der Volontärinnen und Volontäre aller Museen bundesweit berücksichtigen muss, war die Möglichkeit des konkreten Austausches im Gedenkstättenbereich bisher selten möglich. Dass der Bedarf vorhanden ist,  wurde schnell an der großen Anzahl Rückmeldungen – und den positiven Rückmeldungen am Ende des ersten Volontär*innentreffens deutlich. Weitere Treffen sind für die Zukunft geplant und sollen im Idealfall zweimal im Jahr an wechselnden Gedenkstätten und Erinnerungsorten stattfinden.

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