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Events

 
  Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte   Veranstaltungen auf dem Gelände der Gedenkstätte   Veranstaltungen in den Außenstellen
  Veranstaltungen anderer Einrichtungen   Veranstaltungen im Studienzentrum   Veranstaltungen an anderen Orten
 
 

04.09.2014 19:00 Uhr

Donnerstag, 4. September 2014
19.00 Uhr
Vorträge
Zwangsarbeit von KZ-Häftlingen und Kriegsgefangenen.
Dr. Reimer Möller
(KZ-Gedenkstätte Neuengamme): Überstellungen von Zwangsarbeitern in das KZ Neuengamme
Christian Römmer (Kultur- und Geschichtskontor Bergedorf): Arbeitskommandos sowjetischer Kriegsgefangener in Hamburg
Eintritt: 5 €, ermäßigt 3 €.
Ort: Katholische Akademie Hamburg, Herrengraben 4, 20459 Hamburg

Veranstaltungen an anderen Orten

 
 

05.09.2014 10:00 Uhr

Dauer ca.6 h

Freitag, 05. September 2014
10.00 - 16.00 Uhr
Rechercheseminar zur Familiengeschichte
Ein Täter, Mitläufer, Zuschauer, Opfer in der Familie?
Das Seminar stellt anhand konkreter Beispiele Möglichkeiten vor, über nationalsozialistische Täterinnen und Täter sowie über Opfer und Zuschauer aus der eigenen Familie zu recherchieren. Auch lernen die Teilnehmenden  Bibliothek und Archiv der KZ-Gedenkstätte Neuengamme kennen und erhalten einen Überblick über aktuelle Forschungen. Das Seminar dient als Grundlage für alle, die über ihre Familiengeschichte mehr in Erfahrung bringen wollen.
Kosten: 15 Euro, erm. 10 Euro (inklusive Verpflegung), Anmeldung bis 29. August 2014 bei: Oliver.vonWrochem@kb.hamburg.de oder Tel. 040-428131-515
Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Studienzentrum

 
 

05.09.2014 10:00 Uhr

Dauer ca.6 h

Freitag, 05. September 2014
10.00- 16.00 Uhr
Fortbildung
Ist die Entschädigung von NS-Verbrechen abgeschlossen?
Im Jahr 2007 wurde die Zahlung der Entschädigung an ehemalige NS-Zwangsarbeiterinnen und -Zwangsarbeiter beendet. Zurzeit wird die Auseinandersetzung um die so genannten Ghettorenten geführt. Im Rahmen dieser Veranstaltung widmen wir uns verschiedenen aktuellen und historischen Aspekten von Kontinuitäten und Unterschieden im Umgang mit der Entschädigung von NS-Verbrechen. Eine der zentralen Fragestellungen wird sein, ob die Entschädigung historisch abgeschlossen ist.
Seminarleitung: Christian Hartz
Kosten: 15 Euro, erm. 10 Euro (inklusive Verpflegung), Anmeldung bis zum 29. August bei: Ulrike.jensen@kb.hamburg.de oder Tel. 040 428 131 519
Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Studienzentrum

 
 

06.09.2014 11:00 Uhr

Dauer ca.6 h

Samstag, 06. September 2014
11.00 - 17.00 Uhr
Gesprächsseminar zur Familiengeschichte
Ein Täter/eine Täterin in der Familie?
Was es heißt, einen NS-Täter oder -Täterin in der eigenen Familie zu haben und gemeinsam auf die Suche nach unliebsamen Wahrheiten zu gehen, dieser Frage haben wir in bisher elf offenen Gesprächsseminaren nachgespürt. Teils gemeinsam, teils in Arbeitsgruppen tauschten sich die Teilnehmenden über Täter und Täterinnen in der Familie aus. Zuletzt widmeten wir uns der Frage nach den psychosozialen Folgen für die Angehörigen, mit Formen der Begegnung von Täter- und Opferkindern, Gefühlen von Loyalität und Illoyalität gegenüber den eigenen Eltern, Frauen und Ehefrauen als  (Mit-)Täterinnen und der Motivation von Täterinnen und Tätern.
Kosten: 15 Euro, erm. 10 Euro (inklusive Verpflegung), Anmeldung bis zum 29. August bei: Oliver.vonWrochem@kb.hamburg.de oder Tel. 040-428131-515
Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Studienzentrum

 
 

07.09.2014 11:00 Uhr

Sonntag, 07. September 2014
11.00 und 12.00 Uhr
Führung und Gespräch
Führung und Gespräch mit Ulla Suhling.

Gedenkstätte Fuhlsbüttel

 
 

07.09.2014 12:00 Uhr

Jeden Sonntag
12.00 und 14.30 Uhr
Führung
Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitarbeitern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.
Treffpunkt: Plattenhaus / Nähe Klinkerwerk

Plattenhaus

 
 

07.09.2014 14:00 Uhr

Dauer ca.3 h

Sonntag, 7. September 2014
14.00 – 17.00 Uhr
Führung
Führung durch die Dauerausstellung in den ehemaligen Zwangsarbeiterbaracken am Flughafen.
In einer der letzten noch erhaltenen Zwangsarbeiterbaracken Hamburgs wurde von der Willi-Bredel-Gesellschaft, Geschichtswerkstatt e.V., eine Ausstellung eingerichtet, die an jedem ersten Sonntag im Monat geöffnet ist. Kosten: 2 Euro
Ort: Wilhelm-Raabe-Weg 23, 22337 Hamburg

Veranstaltungen von anderen Einrichtungen

 
 

07.09.2014 14:00 Uhr

Sonntag, 7. September 2014
14.00 Uhr
Führung
Die Kinder vom Bullenhuser Damm.
Führung durch die Gedenkstätte und den Rosengarten.

Gedenkstätte Bullenhuser Damm

 
 

07.09.2014 15:00 Uhr

Sonntag, 7. September 2014
15.00 Uhr
Führung
Vernichtung durch Arbeit – Zwangsarbeit im KZ Neuengamme.
Rundgang in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hauptausstellung

Hauptausstellung

 
 

11.09.2014 19:00 Uhr

Donnerstag, 11. September 2014
19.00 Uhr
Buchvorstellung
Polizei, Verfolgung und Gesellschaft im Nationalsozialismus.
Von 1933 bis 1945 war die Polizei – ob als Geheime Staatspolizei, Kriminalpolizei, Schutzpolizei oder Ordnungspolizei – ein wesentlicher Teil des nationalsozialistischen Terrorsystems. Sie agierte in enger Zusammenarbeit mit Justiz und Verwaltung, mit der NSDAP, deren Organisationen und unterstellten Sonderbehörden und war während des Zweiten Weltkriegs an der Durchführung der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik beteiligt. Das von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme herausgegebene neue Themenheft „Polizei, Verfolgung und Gesellschaft im Nationalsozialismus“ (Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland, Heft 15, 2013) nimmt die Polizei im norddeutschen Raum in den Blick und thematisiert deren Tätigkeit und Handlungsspielräume. Herbert Diercks und Frank Omland sind Autoren der „Beiträge“ und greifen in ihren Vorträgen Aspekte auf, die bislang wenig erforscht worden sind.
Herbert Diercks: Die Hamburger Gestapo 1933 bis 1945. Ein Überblick
Frank Omland: Das Polizeipräsidium Altona-Wandsbek – Erfahrungen mit einer stadtgeschichtlichen Ausstellung im öffentlichen Raum
Eine Veranstaltung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit der Buchhandlung 213 in Altona.
Ort: MakerHub, Große Bergstraße 160, 22767 Hamburg

Veranstaltungen an anderen Orten

 
 

13.09.2014 14:00 Uhr

Samstag, 13. September 2014
14.00 Uhr
Rundgang
Die Häftlinge mit dem roten Winkel.
Im Rahmen des bundesweiten Tages des offenen Denkmals, der unter dem Motto „Farbe“ steht, findet eine öffentliche Führung mit Katharina Möller statt.
Treffpunkt: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Haupteingang

 
 

13.09.2014 14:00 Uhr

Samstag, 13. September 2014
14.00 Uhr
Führung
Die Geschichte des Gedenkortes und seiner Ausstellungen.
Im Rahmen des bundesweiten Tages des offenen Denkmals, der unter dem Motto „Farbe“ steht, findet eine öffentliche Führung mit Joachim Lietzke statt.
Treffpunkt: Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Foyer

Gedenkstätte Bullenhuser Damm

 
 

13.09.2014 16:00 Uhr

Samstag, 13. September 2014
16.00 Uhr
Rundgang
Vernachlässigte Opfergruppen. Die Häftlinge mit dem schwarzen und dem grünen Winkel.
Im Rahmen des bundesweiten Tages des offenen Denkmals, der unter dem Motto „Farbe“ steht, findet eine öffentliche Führung mit Katharina Möller statt.
Treffpunkt: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Haupteingang

 
 

14.09.2014 11:00 Uhr

Sonntag, 14. September 2014
11.00 und 12.00 Uhr
Führung und Gespräch
Führung und Gespräch mit Frank Wiedemann.

Gedenkstätte Fuhlsbüttel

 
 

14.09.2014 11:00 Uhr

Sonntag, 14. September 2014
11.00 Uhr
Führung
Farben und Gedenken – passt das? Gedanken zur Gestaltung eines Gedenkortes.
Im Rahmen des bundesweiten Tages des offenen Denkmals, der unter dem Motto „Farbe“ steht, findet eine öffentliche Führung mit Dr. Kristina Vagt statt.
Treffpunkt: Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Foyer

Gedenkstätte Bullenhuser Damm

 
 

14.09.2014 14:00 Uhr

Sonntag, 14. September 2014
14.00 Uhr
Rundgang
Die Häftlinge mit dem rosa Winkel.
Im Rahmen des bundesweiten Tages des offenen Denkmals, der unter dem Motto „Farbe“ steht, findet eine öffentliche Führung mit Jonny Schanz statt.
Treffpunkt: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haus des Gedenkens

Haus des Gedenkens

 
 

14.09.2014 14:00 Uhr

Dauer ca.3 h

Sonntag, 14. September 2014
14.00 – 17.00 Uhr
Führung
Führung durch die Dauerausstellung in den ehemaligen Zwangsarbeiterbaracken am Flughafen.
In einer der letzten noch erhaltenen Zwangsarbeiterbaracken Hamburgs wurde von der Willi-Bredel-Gesellschaft, Geschichtswerkstatt e.V., eine Ausstellung eingerichtet, die an jedem ersten Sonntag im Monat geöffnet ist. Kosten: 2 Euro
Ort: Wilhelm-Raabe-Weg 23, 22337 Hamburg

Veranstaltungen von anderen Einrichtungen

 
 

17.09.2014 10:00 Uhr

Dauer ca.8 h

Mittwoch, 17. September 2014
10.00 – 18.00 Uhr
Sonderöffnung
Ganztägige Öffnungszeit der Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel anlässlich der Errichtung des KZ Sasel vor 70 Jahren.
Ort: Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel, Kritenbarg 8, 22391 Hamburg
(S-Bahnhof Poppenbüttel (S1))

Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

 
 

17.09.2014 18:00 Uhr

Mittwoch, 17. September 2014
18.00 Uhr
Vortrag
Vor 70 Jahren: Die Errichtung des Konzentrationslagers Sasel.
Im September 1944, richtete die SS in Hamburg-Sasel ein Konzentrationslager für 500 Frauen ein. Es existierte bis Kriegsende; mindestens 37 Häftlinge sind im KZ Sasel gestorben. Herbert Diercks und Christine Eckel, Kuratoren der aktuellen Ausstellung der Gedenkstätte „Plattenhaus Poppenbüttel“, nehmen diesen Jahrestag zum Anlass, um an das Schicksal dieser und weiterer Frauen zu erinnern, die in Hamburg ab Sommer 1944 in Außenlagern des KZ Neuengamme inhaftiert waren. Die Hintergründe für die Errichtung dieser Lager werden dargelegt und deren weitere Geschichte bis Kriegsende skizziert. Im Vordergrund der Vorträge werden die Geschehnisse in Sasel und Poppenbüttel stehen.
Ort: Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel, Kritenbarg 8, 22391 Hamburg
(S-Bahnhof Poppenbüttel (S1))

Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

 
 

19.09.2014 13:30 Uhr

Freitag 19. September 2014
13.30 bis 20.30 Uhr
Samstag, 20. September 2014
08.30 bis 16.00 Uhr
14.Tagung der Initiativen und Gedenkstätten an den Orten ehemaliger Außenlager des KZ Neuengamme.
Neben dem Kennenlernen der neuen Gedenkstätte Hannover-Ahlem, die im Sommer 2014 im ehemaligen Direktionsgebäude der Israelitischen Gartenbauschule als zeitgeschichtliches Museum und Bildungsstätte ihre Türen geöffnet hat, steht der Besuch des ehemaligen Außenlagers Ahlem des KZ Neuengamme auf dem Programm. Außerdem werden verschiedene Gedenkstätten und Initiativen an Orten ehemaliger Außenlager ihre aktuellen Projekte vorstellen. Der pädagogische Umgang mit dem Thema „Täterschaft“ an Gedenkstätten und der Umgang mit Nachkommen von Täterinnen und Tätern ist ein weiteres Thema: Gibt es Kontakte zu den Nachkommen und welcher Art sind diese Kontakte? Gibt es pädagogische Angebote zu der Thematik und wenn ja, welche? Welche Rolle spielen die Nachkommen von Täterinnen und Täter für die archivarische Arbeit an den Gedenkorten? In Fortsetzung aktueller Diskussionen wird zudem die Arbeit mit Nachkommen von NS-Verfolgten an Gedenkorten vorgestellt. Welche Nachkommen besuchen die Orte, welche Angebote gibt es für diese Gruppe? Sind die Nachkommen auch in den Gremien von Gedenkstätten aktiv? Gibt es Überlegungen, sie stärker in die Arbeit der Gedenkstätten einzubinden und wenn ja, welche?
Eine Veranstaltung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Unterstützung des Freundeskreises KZ-Gedenkstätte Neuengamme e.V..
Der Teilnahmebeitrag beträgt 50 Euro für eine Übernachtung und die Verpflegung, ohne Übernachtung beträgt der Teilnahmebeitrag 25 Euro. Anreisekosten können nicht übernommen werden.
Anmeldung bis zum 1. September 2014 bei: Wiebke Elias, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum: Studienzentrum@kb.hamburg.de, Tel. 040 428 131 543, Fax: 040 428 131 525
Ort: Hannover, Gedenkstätte Ahlem

Veranstaltungen an anderen Orten

 
 

21.09.2014 11:00 Uhr

Sonntag, 21. September 2014
11.00 und 12.00 Uhr
Führung und Gespräch
Führung und Gespräch mit Anne Harden.

Gedenkstätte Fuhlsbüttel

 
 

21.09.2014 15:00 Uhr

Dauer ca.2 h

Sonntag, 21. September 2014
15.00 Uhr
Führung
Die unterschiedlichen Häftlingsgruppen im KZ Neuengamme.
Ein thematischer Rundgang mit Simon Raß.
Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Haupteingang

 
 

28.09.2014 10:00 Uhr

Dauer ca.2 h

Sonntag, 28. September 2014
10.00 Uhr
Literarischer Spaziergang
Spaziergang über den Ohlsdorfer Friedhof: Literatur, Kunst und Kultur 1933 – 1945.
Der etwa zweistündige Spaziergang mit Herbert Diercks führt zu Grabstätten Hamburger Künstlerinnen und Künstler wie Wolfgang Borchert oder Ida Ehre, die im Nationalsozialismus bedroht oder verfolgt wurden. Katja Hertz-Eichenrode liest an deren Grabstätten aus letzten Briefen, Erinnerungen und Erzählungen. Teilnahmegebühr: 5 Euro, erm. 3 Euro
Treffpunkt: U- und S-Bahnhof Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbüttler Straße

Veranstaltungen an anderen Orten

 
 

28.09.2014 11:00 Uhr

Sonntag, 28. September 2014
11.00 und 12.00 Uhr
Führung und Gespräch
Führung und Gespräch mit Hans Saalfeld und Birgit Reichel.

Gedenkstätte Fuhlsbüttel

 
 

28.09.2014 15:30 Uhr

Dauer ca.2 h

Sonntag, 28. September 2014
15.30 – 17.30 Uhr
Alternative Hafenrundfahrt
Widerstand und Verfolgung und der Hamburger Hafen.
Während der zweistündigen alternativen Hafenrundfahrt berichten Herbert Diercks und Katja Hertz-Eichenrode über Zwangsarbeit, Widerstand und Verfolgung im Hamburger Hafen 1933-1945. Die Route führt zu den Orten, an denen Konzentrationslager eingerichtet waren. Auf der Elbe werden die Ausbaupläne Hamburgs zur „Führerstadt“ vorgestellt.
Teilnahmegebühr: 15 Euro. Anmeldung erforderlich: Tel. 040 428 131 531 (Restkarten vor Ort)
Treffpunkt: Barkassen-Centrale Ehlers (Anleger Vorsetzen, U-Bahnhof Baumwall)

Veranstaltungen an anderen Orten

 
 

30.09.2014 18:00 Uhr

Dienstag, 30. September 2014
18.00 Uhr
Vortrag
Hiltgunt Zassenhaus – Der „Engel von Fuhlsbüttel“
Während des Krieges waren im Zuchthaus Fuhlsbüttel mehrere hundert norwegische und dänische Gefangene inhaftiert. Zur Kontrolle von deren Post beauftragte die Hamburger NS-Justiz die Dolmetscherin für skandinavische Sprachen Hiltgunt Zassenhaus. Diese nutzte ihre Tätigkeit, um den Gefangenen zu helfen. Die norwegischen Gefangenen wurden von Seemannspastoren betreut. Als Hiltgunt Zassenhaus den Auftrag erhielt, deren Besuche bei den Gefangenen zu überwachen, entwickelte sich zwischen ihr und den Pastoren eine fruchtbare Zusammenarbeit. Medikamente zur Versorgung kranker Häftlinge, Briefe und Lebensmittel wurden in das Zuchthaus geschmuggelt und Nachrichten an Angehörige weitergeleitet. Etliche Gefangene verdanken ihr und den Seemannspastoren das Überleben der Haft. Von den skandinavischen Häftlingen erhielt Hiltgunt Zassenhaus den Namen „Engel von Fuhlsbüttel“.
Eine Veranstaltung mit Herbert Diercks (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) und Christoph Bitterberg (Hamburg).

Gedenkstätte Fuhlsbüttel