Sonntag 24. September 2017 10:00–13:00 Literarischer Spaziergang

Treffpunkt: U- und S-Bahnhof Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbüttler Straße

Literarischer Spaziergang über den Ohlsdorfer Friedhof 1933-1945

Der Spaziergang über den vor 140 Jahre eingerichteten älteren Teil des Ohlsdorfer Friedhofs führt zu Gräbern Hamburger Künstlerinnen und Künstler, die im Nationalsozialismus lebten. Unterschiedliche Geschichten von Anpassung und Verfolgung werden erzählt. Eine Malerin, mehrere Bildhauer, Schauspieler und auch Literaten werden vorgestellt. Von deren Lebensgeschichten in den Jahren 1933 bis 1945 wird berichtet und aus ihren Erzählungen, Gedichten, Berichten und letzten Briefen gelesen. Wichtige Stationen sind die Gräber des Schriftstellers Wolfgang Borchert, der Theaterprinzipalin Ida Ehre und des Bildhauers Friedrich Wield.

Inhaltliche Begleitung: Herbert Diercks, Katja Hertz-Eichenrode

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Willi-Bredel-Gesellschaft e.V.

Kosten: 5 Euro (erm. 3 Euro)

 

Flyer

Sonntag 24. September 2017 11:00–12:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Kai Ermes

Sonntag 24. September 2017 11:00–13:00 Führung

Lohseplatz, HafenCity, 20457 Hamburg

Historische Spurensuche: Gedenkort „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“

Im Frühjahr 2017 wurde im Quartier Am Lohsepark der neue Gedenkort „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ eingeweiht. Mit ihm erinnert die Stadt Hamburg an über 8.000 Juden, Sinti und Roma aus Hamburg und Norddeutschland, die zwischen 1940 und 1945 mit 20 Zügen in Ghettos und Vernichtungslager deportiert wurden. Auf dem Rundgang erschließen wir in einer Spurensuche die besondere Topographie der Erinnerung am Deportationsort ehemaliger Hannoverschen Bahnhof und am ehemaligen Fruchtschuppen C, in dem die Sinti und Roma vor ihrer Deportation eingesperrt wurden. Am Startpunkt unseres Rundgangs, dem Info-Pavillon „Hannoverscher Bahnhof“, besuchen wir die Ausstellung und informieren über Opfer und Tatbeteiligte der Entrechtung, Ausgrenzung und Deportationen sowie den gesellschaftlichen Umgang nach Kriegsende. Referentin: Carmen Ludwig.

Die öffentliche Führung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Führungen werden von der HafenCity Hamburg, der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Behörde für Kultur und Medien gemeinsam veranstaltet.

Treffpunkt: Info-Pavillon „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“

Sonntag 24. September 2017 12:00–14:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 24. September 2017 15:00–17:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 24. September 2017 15:30–17:30 Alternative Hafenrundfahrt

Barkassen-Centrale Ehlers (Anleger Vorsetzen, U-Bahnhof Baumwall)

KZ-Außenlager, Zwangsarbeit und Widerstand im Hamburger Hafen 1933-1945

Während der zweistündigen alternativen Hafenrundfahrt berichten Herbert Diercks, Katja Hertz-Eichenrode und Lukas Kaiser über Zwangsarbeit, Widerstand und Verfolgung im Hamburger Hafen 1933-1945. Die Route führt auch zu Orten, an denen Konzentrationslager eingerichtet waren. Auf der Elbe werden die Ausbaupläne Hamburgs zur „Führerstadt“ vorgestellt.

Kosten: 18 Euro auf dem Schiff. Anmeldung erbeten: Tel. 040 428 131 527 (Restkarten vor Ort)

Flyer

Freitag 29. September 2017 15:00–19:00 Gedenkveranstaltung

Schulmuseum, Seilerstraße 42, 20359 Hamburg

ad memoriam Christian Hartz

Erinnerung an und Verantwortung für das Verbrechen der NS-Zwangsarbeit bleiben aktuell. Der Verstorbene war jahrzehntelang geschichtspolitisch aktiv. Er hat intensiv zur Zwangsarbeit im historischen Nationalsozialismus geforscht. In der Kurt und Herma Römer Stiftung hat er ab 11. März 2011 als Vorstand die wissenschaftliche Förderung betreut und impulsiv die Aufklärungsarbeit vorangetrieben. Mit dem Ad-memoriam sollen seine besonderen Leistungen gewürdigt und einige seiner Überlegungen, Ideen und Ergebnisse gedanklich als Vermächtnis ausgesprochen werden. Freund*innen und Weggefährt*innen sind herzlich dazu eingeladen.

Programm:

- Begrüßung (Aline Zieher)
- Moderation (Ulrike Maschner)
- Ansätze politischer Bildung zum Thema Zwangsarbeit in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Jess Vehse, Oliver von Wrochem)
- „Wer waren die Opfer?“ Biografische Skizzen von Versklavten im Hamburger Hafen und Opfern nationalsozialistischer Zwangs-„erziehung“ 1941 – 1945 (Martin Reiter)
- Überlegungen und kontroverse Perspektiven zur geschichtspolitischen Erinnerung an das Verbrechen der NS-Zwangsarbeit (Christoph Speier)

Eine Veranstaltung der Kurt und Herma Römer Stiftung, Hamburg, mit Unterstützung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, des Hamburger Schulmuseums und der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V. (AGN)

Anmeldungen unter: kontakt@kurt-und-herma-roemer-stiftung.de oder Postfach 50 08 42 | 22708 Hamburg. Rückfragen: 0176/263 555 47 (Christoph Speier) oder 040/2792156 (Aline Zieher)  

Flyer

Samstag 30. September 2017 12:00–14:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Öffentliche Kurzführung / Public guided tour for individual visitors

12:00 in deutscher Sprache
1:30 p.m. in English language

Öffentliche Kurzführung (12 Uhr Start: Haupteingang)

Sie erhalten einen ersten informativen Eindruck von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme sowie eine Einführung in die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers.
Dauer: 45 Minuten. Keine Anmeldung erforderlich.

Public guided tour for individual visitors (Start: 1:30 pm at the Main Entrance)

You will get an informative first impression of the Neuengamme Concentration Camp Memorial, as well as an introduction to the history of the former concentration camp. The aim is to provide a basic orientation. Length: app. 45 minutes. No registration required.