Freitag 29. April 2016 19:00–21:00 Lesung, Gespräch

Bar GOLEM, Große Elbstraße 14, 22767 Hamburg

"Ein Krieg von zwei Seiten. Zwei Personen, zwei Perspektiven"

Martine Letterie ist Enkelin des niederländischen Kommunisten Martinus Letterie, der im KZ Neuengamme ermordet wurde. Der Vater ihres Mannes Rinke Smedinga gehörte dagegen zu den Wachmannschaften des von den Nationalsozialisten in den Niederlanden errichteten Durchgangslagers Westerbork. Beide haben Bücher über ihre jeweilige Familiengeschichte geschrieben. Seit 2015 veranstaltet das Ehepaar gemeinsame Lesungen über ihre Familiengeschichte sowie über deren Einfluss auf ihr Leben und ihre Beziehung.

Eine öffentliche Veranstaltung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit der Bar GOLEM

Flyer der Veranstaltung

Samstag 30. April 2016–Montag 2. Mai 2016 Seminar

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Forum „Zukunft der Erinnerung“

Auf dem dreitägigen Forum "Zukunft der Erinnerung" können sich Nachkommen ehemaliger KZ-Häftlinge, Mitglieder von Überlebendenverbänden, MitarbeiterInnen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und mit ihr verbundener Organisationen sowie Jugendliche und weitere Interessierte über Fragen des künftigen Gedenkens austauschen.

Veranstaltungszeiten:
Samstag, 30. April 2016, 10.30-18.00 Uhr (Achtung: Die Anfangszeit hat sich geändert!)
Sonntag, 1. Mai 2016, 9.30-18.00 Uhr
Montag 2. Mai 2016, 9.30-16.00 Uhr

Die Teilnahmegebühr beträgt 60 Euro, bzw. ermäßigt 45 Euro.

Eine Anmeldung ist erforderlich: Oliver.vonWrochem@kb.hamburg.de oder Tel.: 040 428 131 515

Mehr Information

Samstag 30. April 2016 16:30–18:30 Ausstellungseröffnung, Ausstellung

Südflügel der ehemaligen Walther-Werke (Eröffnung)/ Foyer der Haupfausstellung (Ausstellung)

„Zwischen Harz und Heide. Todesmärsche und Räumungstransporte im April 1945“

Ausstellungseröffnung mit Dr. Dagmar Lieblová im Südflügel der ehemaligen Walther Werke.

Angesichts der vorrückenden alliierten Streitkräfte ließ die SS die Konzentrationslager räumen. Mit Bahntransporten oder auf Fußmärschen sollten die Gefangenen in andere Lager gebracht werden. Im April 1945 waren allein in Nordwestdeutschland 60.000 Häftlinge aus den KZ Bergen-Belsen, Mittelbau-Dora und Neuengamme unterwegs. Viele Transporte irrten ziellos durch das Land. Oftmals war ein Weiterkommen aufgrund zerstörter Transportwege und Frontverschiebungen nicht mehr möglich. Tausende KZ-Häftlinge starben an Erschöpfung oder wurden vom Wachpersonal ermordet. Die deutsche Zivilbevölkerung war Augenzeuge der Todesmarschverbrechen und beteiligte sich teilweise an ihnen. Mehr als 17 000 Gefangene des KZ Mittelbau kamen völlig entkräftet im KZ Bergen-Belsen an, das ab April 1945 für sie als Auffanglager diente.

Eine Ausstellung der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten und der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

Die Ausstellung wird vom 30. April bis 31. Juli 2016 im Foyer der Hauptausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme gezeigt.

Die Ausstellungeröffnung findet im Südflügel der ehemaligen Walther-Werke statt.