Sonntag 6. September 2015 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933 – 1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch um 11:00 und 12:00 Uhr mit Ulla Suhling.

Sonntag 6. September 2015 12:00–15:30 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitarbeitern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit um 12:00 und 14:30 Uhr.

Sonntag 6. September 2015 14:00–16:00

Gedenkstätte Bullenhuser Damm und Rosengarten für die Kinder vom Bullenhuser Damm

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Führung durch die Gedenkstätte und den Rosengarten

Sonntag 6. September 2015 15:00–17:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Die unterschiedlichen Häftlingsgruppen im KZ Neuengamme

Ein thematischer Rundgang mit Katharina Möller.

Dienstag 8. September 2015 10:00–15:00 Bootstour

Treffpunkt Serrahnstraße, Bergedorf, Hafen direkt gegenüber S-Bahnstation Bergedorf

Das KZ Neuengamme und seine Umgebung

ACHTUNG! Dieser Termin ist ausgebucht. Für den Termin am 13. Oktober gibt es noch Restplätze.

Bootstour mit dem Vierländer-Ewer zur Gedenkstätte und zurück.

Mit dem Vierländer Ewer geht es vom Bergedorfer Hafen auf die Suche nach den Verbindungen des Konzentrationslagers Neuengamme in die Vier- und Marschlande. Martin Reiter, Historiker und Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, präsentiert die vielfältigen Verbindungen des Konzentrationslagers zur Umgebung. Auch Verbindungen zwischen einheimischer Bevölkerung und KZ-Häftlingen bzw. SS-Wachmannschaften werden angesprochen. In der KZ-Gedenkstätte werden Gelände und Ausstellungen erkundet. In einem Abschlussgespräch während der Rückfahrt können Eindrücke ausgetauscht werden.

Bitte beachten Sie: Der Ausstieg aus dem Boot im Bereich der Gedenkstätte erfolgt über eine steile Trittleiter. Bitte nehmen Sie Essen und Getränke mit.

Flyer

Kosten: 30,00 Euro (zahlbar auf dem Ewer). Eine Anmeldung ist erforderlich, das Boot hat nur wenige Plätze. Bitte wenden Sie sich an Ulrike Jensen, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Jean-Dolidier-Weg 75, 21039 Hamburg, Tel.: 040 428 131 519, ulrike.jensen@kb.hamburg.de.

Sonntag 13. September 2015 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933 – 1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch um 11:00 und 12:00 Uhr mit Frank Wiedemann.

Sonntag 13. September 2015 12:00–15:30 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitarbeitern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit um 12:00 und 14:30 Uhr.

Sonntag 13. September 2015 15:00–17:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Bushaltestelle Klinkerwerk

Tag des offenen Denkmals: Das Kommando Klinkerwerk im KZ Neuengamme

Führung durch sonst geschlossene Bereiche des Klinkerwerks mit Dr. Reimer Möller

Sonntag 20. September 2015 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933 – 1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch um 11:00 und 12:00 Uhr mit Ilse Jacob.

Sonntag 20. September 2015 12:00–15:30 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitarbeitern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit um 12:00 und 14:30 Uhr.

Freitag 25. September 2015 14:00–19:00 Fortbildung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Die Curiohaus-Prozesse

Neuere Forschungen über die britische Strafverfolgung der Täter des KZ Neuengamme. 

Im Mai nächsten Jahres jährt sich der Urteilsspruch des britischen Militärgerichtverfahrens gegen SS-Angehörige des KZ Neuengamme zum 70. Mal. Jahrzehntelang stand zur Beurteilung dieses Prozesses lediglich eine 1969 publizierte Mitschrift des Verfahrens zur Verfügung. Mittlerweile liegen im Archiv der KZ-Gedenkstätte Neuengamme jedoch auch die britischen Ermittlungsakten zu diesem und sieben weiteren Verfahren vor, außerdem zu den weiteren 27 britischen Verfahren zu Außenlagern des KZ Neuengamme. In der Fortbildung werden Alyn Beßmann und Dr. Reimer Möller in den aktuellen Forschungsstand einführen und folgenden Fragen nachgehen: Wie bereiteten sich die Alliierten auf die Strafverfolgung nach Kriegende vor? Wie begannen die Ermittlungen gegen Täter des KZ Neuengamme, wie wurde der Hauptprozess vorbereitet? Auf welchen juristischen Grundlagen basierte dieser und die weiteren britischen Verfahren gegen im KZ Neuengamme und seinen Außenlagern eingesetztes Personal und wer saß eigentlich über die Täter zu Gericht? Welchen Ausgang nahmen die britischen Verfahren? Wir werden mit Quellen arbeiten und in einem Ausblick gemeinsam Ideen entwickeln, wie wir den 70. Jahrestag des Hauptprozesses öffentlich begleiten wollen.

Eine Anmeldung ist erforderlich bis zum 18. September unter: ulrike.jensen@kb.hamburg.de, Tel.: 040 428 131 519.

Sonntag 27. September 2015 10:00–13:00 Literarischer Spaziergang

U- und S-Bahnhof Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbüttler Straße

Hamburger Künstlerinnen und Künstler im Nationalsozialismus

Der etwa dreistündige Spaziergang mit Herbert Diercks führt zu Grabstätten Hamburger Künstlerinnen und Künstler wie Wolfgang Borchert oder Ida Ehre, die im Nationalsozialismus bedroht oder verfolgt wurden. Katja Hertz-Eichenrode liest an deren Grabstätten aus letzten Briefen, Erinnerungen und Erzählungen.

Flyer

Teilnahmegebühr: 5 Euro, erm. 3 Euro

Sonntag 27. September 2015 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933 – 1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch um 11:00 und 12:00 Uhr mit Hans Saalfeld und Birgit Reichel.

Sonntag 27. September 2015 12:00–15:30 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitarbeitern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit um 12:00 und 14:30 Uhr.

Sonntag 27. September 2015 15:00–17:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Vom KZ zur Gedenkstätte

Ein thematischer Rundgang mit Carmen Ludwig.

Sonntag 27. September 2015 15:30–17:30 Alternative Hafenrundfahrt

Barkassen-Centrale Ehlers (Anleger Vorsetzen, U-Bahnhof Baumwall)

Der Hamburger Hafen im Nationalsozialismus

Während der zweistündigen alternativen Hafenrundfahrt berichten Herbert DiercksKatja Hertz-Eichenrode und Lucas Kaiser über Zwangsarbeit, Widerstand und Verfolgung im Hamburger Hafen 1933-1945. Die Route führt zu den Orten, an denen Konzentrationslager eingerichtet waren. Auf der Elbe werden die Ausbaupläne Hamburgs zur „Führerstadt“ vorgestellt.

Flyer

Teilnahmegebühr: 15 Euro. Anmeldung erbeten: Tel. 040 428 131 527 (Restkarten vor Ort) 

Montag 28. September 2015 16:30–18:30 Präsentation von Bildungsmaterialien

KörberForum – Kehrwieder 12

"Entrechtung, Widerstand, Deportationen 1933 – 1945 und die Zukunft der Erinnerung in Hamburg"

Auf der Veranstaltung im Körber-Forum werden die Herausforderungen einer partizipativen Erinnerungskultur in Deutschland ausgelotet und aktuelle Pläne zur Entwicklungen des Gedenkortes sowie des Dokumentationszentrums "Denk.mal Hannoverscher Bahnhof. Erinnern an die Deportierten aus Hamburg 1940 bis 1945" vorgestellt. Im Zentrum steht die Präsentation neuer Bildungsmaterialien zum geplanten Gedenkort, die die Hintergründe von Verfolgung und Deportationen von Juden sowie Sinti und Roma in Hamburg im Nationalsozialismus, Formen von Widerstand und von Täterschaft sowie unterschiedliche Formen des Erinnerns beleuchten. Das Materialheft ermöglicht es Lehrkräften, anhand lokaler Beispiele neue Wege der inhaltlichen Vermittlung des Nationalsozialismus zu beschreiten.

Programm:

Begrüßung (Sven Tetzlaff, Körber-Stiftung)

Impulsvortrag: Herausforderungen einer partizipativen Erinnerungskultur (Dr. Harald Schmid, Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten);

Podiumsgespräch: Neue Wege der inhaltlichen Vermittlung des Nationalsozialismus – vom Partizipationsprojekt zu den Bildungsmaterialien (Carmen Ludwig, Körber-Stiftung; Zandile Ngono, Partizipationsprojekt; Dr. Oliver von Wrochem, KZ-Gedenkstätte Neuengamme; Dr. Helge Schröder, Landesinstitut für Lehrerbildung)

Perspektiven: Denk.mal Hannoverscher Bahnhof – zur Entwicklung eines Gedenkortes (Dr. Linde Apel, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg; Dr. Detlef Garbe, KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

Dienstag 29. September 2015 18:30–20:30 Vortrag

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933 – 1945

"Dienstags in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel"

„Hoffentlich bist du gesundheitlich einigermaßen auf der Höhe!“ – Briefwechsel zwischen Walter Reimann und seiner Familie 1935 bis 1937.

Walter Reimann und Willi Hagen wurden 1933 von der Staatspolizei verhaftet, weil sie sich in Lurup und Eidelstedt am Widerstand beteiligten. Während Willi Hagen das KZ Fuhlsbüttel nicht überlebte, kam Walter Reimann nach mehreren Jahren Haft und schweren Misshandlungen wieder frei. Erhalten gebliebene Briefe, die seine Frau Frida Reimann und andere Familienangehörige an Walter Reimann senden konnten, lassen trotz der Zensur erahnen, wie belastend die KZ-Haft auch für die Angehörigen war.

Anke Schulz, Regionalhistorikerin, Hamburg-Eidelstedt, stellt in ihrem Vortrag die Geschichte des Ehepaars Reimann in der Zeit des Nationalsozialismus vor.

Zugleich thematisiert sie den bis heute kaum bekannten Widerstand in der Region im Norden Hamburgs zu Beginn des nationalsozialistischen Terrorregimes.

Flyer