Dienstag 20. Februar 2018 10:00–12:00 Zeitzeugengespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Die unbekannte Familie - Zeitzeugengespräch mit Rozette Kats aus Amsterdam

Die Niederländerin Rozette Kats, Jahrgang 1942, erfuhr am Vorabend ihres sechsten Geburtstages, dass sie das Kind jüdischer Eltern war, die den Holocaust nicht überlebt hatten. Ihr Onkel, der einzige weitere Überlebende der Familie, vermochte nicht, über seine ermordeten Verwandten zu sprechen. Es war ein langer und schmerzlicher Prozess für Rozette Kats, mit den Schatten ihrer Vergangenheit leben zu lernen. Vor allem durch vielfältiges Engagement in der Erinnerungsarbeit ist ihr dies auf beeindruckende Weise gelungen. Im Gespräch mit Raphaela Kula (Bielefeld) berichtet sie über ihr Leben und die lange Suche nach der eigenen Identität.

Eine Anmeldung für Schulklassen und Gruppen ist erforderlich. Einzelpersonen sind willkommen. Nachfragen und Anmeldung (bis zum 15. Februar 2018) bei Ulrike Jensen, Tel. 040 428 131 519.

Im Anschluss an das Gespräch besteht für Gruppen die Möglichkeit einer kostenpflichtigen Führung durch die KZ-Gedenkstätte. Buchung bitte direkt beim Museumsdienst Hamburg, Tel.: 040 428 1310.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt und wird unterstützt durch die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ (EVZ), Berlin.

Flyer

Ein zweites Gespräch mit Frau Kats findet am 19. Februar um 19 Uhr im Mahnmal St. Nikolai statt.

Freitag 23. Februar 2018 14:00–19:00 Fortbildung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Wie können Gedenkstätten auf rechte Tendenzen reagieren?

Rechte, völkische, populistische Personen sind nicht mehr allein an strafrechtlich relevanten Tätowierungen oder nationalsozialistischer Gesinnung erkennbar. Welche Beispiele und Besonderheiten gibt es, wenn AnhängerInnen (neu-)rechter Ideologien Gedenkorte nutzen wollen? Wie können Mitarbeiter*innen von Gedenkstätten darauf reagieren, wenn AnhängerInnen (neu-)rechter Ideologien Gedenkorte besuchen? Gemeinsam werden anhand von eigenen Praxisbeispielen Möglichkeitsräume des Handelns erarbeitet und gestärkt.

Die zweite Hälfte der Fortbildung spannt einen Bogen von den Strategien, an Gedenkstätten rechten Tendenzen zu begegnen, zur Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex. Mit dem Komplex NSU sind wir mit einem häufig unbenannten Ausmaß an rechter Gewalt und organisiertem Terror konfrontiert. Rechte, rassistische und antisemitische Gewalt wird an den vermeintlichen Rand, auf Einzelpersonen und in die Vergangenheit verschoben, anstatt als gesamtgesellschaftliches Problem anerkannt zu werden.

Die Fortbildung ist kostenfrei. Für Kuchen und Obst wird eine private Umlage von €2,00/Person vor Ort erhoben. Anmeldung bis zum 16. Februar 2018 bei: Sophia Annweiler, Tel. (040) 428 131 543, E-Mail: Studienzentrum@bkm.hamburg.de

Sonntag 25. Februar 2018 11:00–13:00 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Kai Ermes.

Sonntag 25. Februar 2018 12:00–14:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 25. Februar 2018 14:00–16:00 Führung und Gespräch

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.