Februar 2016

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Donnerstag 5. November 2015–Sonntag 3. April 2016 Ausstellung

Museum der Arbeit, Wiesendamm 3, 22305 Hamburg

Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg

Über 20 Millionen Männer, Frauen und Kinder aus fast allen Ländern Europas wurden als „Fremdarbeiter“, Kriegsgefangene oder KZ-Häftlinge in das nationalsozialistische Deutschland verschleppt oder mussten in den von der Wehrmacht besetzten Gebieten Zwangsarbeit leisten. Eine internationale Wanderausstellung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, gefördert von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“. Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme ist Kooperationspartner.

Mehr Informationen auf der Homepage des Museums der Arbeit

Donnerstag 14. Januar 2016–Sonntag 7. Februar 2016 Ausstellung

Hamburger Rathaus

Hamburger Fußball im Nationalsozialismus. Einblicke in eine jahrzehntelang verklärte Geschichte

Eine Ausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Unterstützung der Hamburgischen Bürgerschaft.

In Deutschland war nach dem 30. Januar 1933 ein selbstbestimmtes Leben und Handeln nicht mehr möglich. Die rassistische und aggressiv nationalistische Ideologie der NSDAP durchdrang alle Lebensbereiche, alles wurde „nazifiziert“. Dies galt auch für die Sportvereine.

Die vielfältige, „bunte“ Sportbewegung der Weimarer Republik – und mit ihr der Fußballsport – wurden „gleichgeschaltet“: Linientreue Vereinsführer ersetzten die bisherigen Vorsitzenden, Vereinsmitglieder wurden aus rassistischen und politischen Gründen ausgegrenzt und ausgeschlossen und militärischer Drill, sogenannter „Wehrsport“, eingeführt.

Zu den sportpolitischen Maßnahmen der Nationalsozialisten in Hamburg gehörten das Verbot und die Verfolgung der traditionsreichen Arbeitersportbewegung. Sportlerinnen und Sportler, die sich den „neuen Verhältnissen“ nicht anpassten oder als „rassisch minderwertig“ galten, wurden in Gefängnissen und Konzentrationslagern inhaftiert und ermordet.

Dokumentiert werden, vor allem für den Hamburger Fußballsport, an Beispielen die nationalsozialistische Sportpolitik der NSDAP, Maßregelungen von Sportlerinnen und Sportlern, Verbote und Verfolgungen. Ergänzend erfolgt auch ein Blick auf die Neuorganisierung des Sportes nach Kriegsende in der britischen Besatzungszone, die – späte – Aufarbeitung der Geschichte der Fußballvereine und -verbände im Nationalsozialismus sowie aktuelle Entwicklungen in den heutigen Hamburger Fußballfanszenen.

Gruppenführungen  Begleitprogramm

Donnerstag 4. Februar 2016–Samstag 6. Februar 2016 Tagung

04.02.2015/05.02.2016: Haus des Sports, Schäferkampsallee 1 / 06.02.2015: KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Fußball in der nationalsozialistischen Gesellschaft: Zwischen Anpassung, Ausgrenzung und Verfolgung

Zum Abschluss der Ausstellung „Hamburger Fußball im Nationalsozialismus. Einblicke in eine jahrzehntelang verklärte Geschichte“ veranstaltet die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Unterstützung des Hamburger Sportbundes eine Tagung. Themen sind unter anderem die Fußballpolitik im Nationalsozialismus, lokale Beispiele für die Arisierung des Fußballs, die Anpassung der Vereine im Kontext der Volksgemeinschaftsideologie, die Bedeutung des Fußballspiels in den Konzentrations- Zwangsarbeiter- und Kriegsgefangenenlagern, Fußball in den jüdischen DP-Camps sowie Aspekte der Aufarbeitung und Erinnerungskultur nach 1945 und aktuelle Formen von Antisemitismus und Rassismus im Fußballsport.

04. Februar 2016, 15.00 bis 19.30 Uhr

05. Februar 2016, 9.00 bis 19.30 Uhr

06. Februar 2016, 9.30 bis 17.00 Uhr

Tagungsgebühr: 50,- €, ermäßigt 30,-€. Kosten für die Unterkunft sind nicht enthalten.
Information/Anmeldung bis zum 29. Januar 2016: studienzentrum@kb.hamburg.de oder Tel.: 040 428 131 – 543/544 bei Paula Scholz und Marie Stahlfeld

Blogeintrag zur Tagung

Sonntag 7. Februar 2016 11:00–11:30 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel (Suhrenkamp 98)

Führung und Gespräch Fuhlsbüttel

Führung und Gespräch mit Ilse Jacob um 11 Uhr und 12 Uhr.

Sonntag 7. Februar 2016 12:00–12:30 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus / Nähe Klinkerwerk

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitarbeitern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit

Beginn um 12 Uhr und um 14.30 Uhr, jeden Sonntag.

Sonntag 7. Februar 2016 14:00–16:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Jüdische Häftlinge im KZ Neuengamme

Ein thematischer Rundgang mit Katharina Möller.

Sonntag 7. Februar 2016 14:00–17:00 Führung

Wilhelm-Raabe-Weg 23, 22335 Hamburg (Nähe Flughafen; S-Bf. Flughafen)

Führung durch die Dauerausstellungen „Zwangsarbeit im Norden Hamburgs 1943-1945“ und „Leidensweg und Behauptung: Matla Rozenberg

In einer der letzten noch erhaltenen Zwangsarbeiterbaracken Hamburgs, von der Willi-Bredel- Gesellschaft, Geschichtswerkstatt e.V. eingerichtet.

Sonntag 7. Februar 2016 14:00–14:30 Führung

Gedenkstätte Bullenhuser Damm

Gedenkstätte Bullenhuser Damm

Führung durch die Gedenkstätte und den Rosengarten.

Mittwoch 10. Februar 2016 17:00–18:00 Künstlerische Performance

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ehemalige Walther-Werke

Tanzprojekt des Gymnasiums Kronshagen

Eine tänzerische Aufführung des Gymnasiums Kronshagen unter der Choreographie von Preslav Mantchev.
Anmeldung für Gruppen notwendig: iris.groschek@kb.hamburg.de Tel: 040-428131-521. Einzelbesucher willkommen.

Sonntag 14. Februar 2016 11:00–11:30 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel (Suhrenkamp 98)

Führung und Gespräch Fuhlsbüttel

Führung und Gespräch mit Hans Saalfeld und Birgit Reichel

Sonntag 14. Februar 2016 12:00–12:30 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus / Nähe Klinkerwerk

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitarbeitern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Startet um 12.00 Uhr und um 14.30 Uhr jeden Sonntag.

Sonntag 21. Februar 2016 11:00–11:30 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel (Suhrenkamp 98)

Führung und Gespräch Fuhlsbüttel

Führung und Gespräch mit Anne Harden um 11 Uhr und um 12 Uhr.

Sonntag 21. Februar 2016 12:00–12:30 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus / Nähe Klinkerwerk

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitarbeitern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Startet um 12.00 Uhr und um 14.30 Uhr jeden Sonntag.

Dienstag 23. Februar 2016 10:00–12:00 Zeitzeugengespräch

Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Zeitzeugengespräch mit Hans Gärtner: „Wir konnten in der Hitlerzeit zunächst noch zivilisiert leben“

Im Gespräch mit Marco Kühnert berichtet der in Hamburg aufgewachsene Hans Gärtner über seine Verfolgung sowie sein Leben nach dem Überleben.

Anmeldung für Schulklassen und Gruppen erforderlich. Einzelpersonen sind willkommen.
Nachfragen und Anmeldung (bis zum 17. Februar 2016) KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum. Ulrike Jensen, Tel. 040 428 131 519, E-Mail: ulrike.jensen@kb.hamburg.de

Informationen zur Veranstaltung

Mittwoch 24. Februar 2016 18:00–20:00 Ausstellungseröffnung

Zentralbibliothek, Hühnerposten 1 (Eingang: Arno-Schmidt-Platz), 20097 Hamburg

Eröffnung der Ausstellung „Ich hätte nicht geglaubt, noch einmal hierher zu kommen.“

Die Ausstellung des Freundeskreises e.V. in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme dokumentiert die Schicksale ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und das Hamburger Besuchsprogramm 2001 - 2013. Sie wurde erstellt im Auftrag der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg.
Eine halbe Million Menschen hatte in den Jahren 1939 bis 1945 in Hamburg Zwangsarbeit leisten müssen - Frauen, Männer und Kinder. In allen Industriezweigen, in der Landwirtschaft, im Handwerk und in privaten Haushalten waren Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter eingesetzt, um die Kriegswirtschaft am Laufen zu halten.
Von 2001 bis 2013 hat die Stadt Hamburg ein Besuchsprogramm für ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter durchgeführt. Über 400 Personen aus der Ukraine, aus Polen, Weißrussland, Russland, Tschechien und Lettland bekamen die Möglichkeit, Hamburg noch einmal zu besuchen. Hamburg - die Stadt, in die sie in den Jahren des Zweiten Weltkrieges zur Zwangsarbeit verschleppt worden waren.
Die Ausstellung stellt das Besuchsprogramm vor und zeigt die Bedeutung, die es für alle an ihm beteiligten Menschen hatte. Persönliche Schicksale veranschaulichen, dass die Erinnerungen an die Kriegsjahre und die Verschleppung nach Hamburg bei den ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern auch im hohen Alter noch schmerzhaft präsent sind.
Dauer: Mittwoch, 24. Februar bis Samstag, 2. April 2016
Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite der Ausstellung.

Sonntag 28. Februar 2016 11:00–11:30 Führung und Gespräch

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel (Suhrenkamp 98)

Führung und Gespräch Fuhlsbüttel

Führung und Gespräch mit Malte Hinrichsen um 11 Uhr und um 12 Uhr. 

Sonntag 28. Februar 2016 12:00–16:00 Führung

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus / Nähe Klinkerwerk

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitarbeitern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Startet um 12.00 Uhr und um 14.30 Uhr jeden Sonntag.