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Wöbbelin (Auffanglager)

Ab Mitte April 1945 wurde das Außenlager Wöbbelin zum Ziel von Räumungstransporten aus anderen Außenlagern des Konzentrationslagers Neuengamme. Häftlinge aus Kaltenkirchen, aus den Lagern in Porta Westfalica, aus Schandelah, Fallersleben und Helmstedt-Beendorf wurden in das für die Aufnahme so vieler Menschen nicht ausgestattete Lager gebracht. Die Baracken waren noch nicht eingerichtet, das Lager verfügte nur über eine Wasserpumpe für die über 6000 Häftlinge. Am 1. Mai unternahm die SS den Versuch, die Häftlinge noch per Bahn nach Lübeck zu transportieren. Da die Gleise durch Bombenangriffe der Alliierten zerstört waren, gelang dies jedoch nicht.

Am 2. Mai 1945 erreichten Soldaten der 82. US-Luftlandedivision das Auffanglager Wöbbelin. Über 1000 Häftlinge waren an Hunger und Krankheiten gestorben. Die US-amerikanischen Truppen ließen die Leichen durch die deutsche Bevölkerung exhumieren und am 7. und 8. Mai in Ludwigslust (zwischen Schloss und Schlosskirche), Schwerin und Hagenow öffentlich bestatten.

 

Zeitraum

1945

Anzahl

-

Art der Arbeit

-

Auftraggeber

-