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Ausstellungen, Begegnungen, Studienzentrum

Newsletter Dezember 2017

der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Herzlich willkommen zur Dezember-Ausgabe unseres Newsletters.

Im Dezember wird in den Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme nach nationalsozialistischen Vereinsgeschichten und heutigen Formen von Rassismus und Antisemitismus im Fußball gefragt, während eines Rundgangs an die Errichtung des Konzentrationslagers Neuengamme erinnert und mit der niederländischen Schriftstellerin Martine Letterie über ihren Großvater gesprochen, der 1942 im KZ Neuengamme ums Leben kam.

Im Bereich "Aus der Gedenkstättenarbeit" finden Sie neben dem Rundbrief des Direktors zum Jahreswechsel einige Berichte aus der laufenden Arbeit der Gedenkstätte

Informieren Sie sich gern auf unserer Homepage, über Facebook oder Twitter über weitere Veranstaltungen und Aktivitäten.

Ihr Team der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Veranstaltungen

Fortbildung

Fußball im Nationalsozialismus. Pädagogische Arbeit mit Fußballfangruppen

08. Dez. 2017 14.00–19.00 Uhr

Fußballfans haben einen besonderen Bezug zu Fußballbiographien und zu „ihrem“ Verein und seiner Geschichte. Dies bietet geeignete Anknüpfungspunkte, um nationalsozialistische Vereinsgeschichten sowie antisemitische, rassistische und politische Verfolgung von Fans, Funktionären und Spielern im Nationalsozialismus zu vermitteln und nach heutigen Formen von Rassismus und Antisemitismus zu fragen.

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Führung

Vor 79 Jahren: Das KZ Neuengamme wurde eingerichtet

10. Dez. 2017 14.00–16.00 Uhr

Am 12./13. Dezember 1938 brachte die SS 100 Häftlinge aus dem KZ Sachsenhausen nach Neuengamme und richtete in einer stillgelegten Ziegelei ein Konzentrationslager ein. Dieser thematische Rundgang durch die Gedenkstätte erzählt von der Errichtung des Konzentrationslagers Neuengamme.

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Lesung und Gespräch

Martine Letterie: „De Genen van mijn Vader“ – Eine Familiengeschichte

14. Dez. 2017 19.00–20.30 Uhr

Die niederländische Schriftstellerin Martine Letterie hat in Kinder­büchern die Verfolgung durch den Nationalsozialismus thematisiert. Nun hat sie ein Buch für Erwachsene verfasst: In „De Genen van mijn Vader“ („Die Gene meines Vaters“) befasst sie sich unter anderem mit ihrem Großvater Martinus, der 1942 im KZ Neuengamme ums Leben kam.

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Vorschau

Ausstellung

„Rund um die Alster. Hamburger Geschichte im Nationalsozialismus“

18. Januar 2018 bis 11. Februar 2018

In der Ausstellung, die wir anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus im Hamburger Rathaus zeigen, stehen Menschen im Vordergrund, die rund um die Alster lebten, arbeiteten oder ihre Freizeit verbrachten. Es geht um Machtausübung, Opportunismus und Protest, um resistentes Verhalten und Widerstand, um Architektur- und Industriegeschichte, Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit. Zu der von der Hamburgischen Bürgerschaft unterstützten Ausstellung gibt es ein ausführliches Begleitprogramm mit Führungen, Vorträgen und Musik, das wir Ihnen in unserem nächsten Newsletter vorstellen werden.

Aus der Gedenkstättenarbeit

Aufzeichnungen eines Geiselhäftlings

Am 27. Oktober 2017 wäre der 1909 geborene KZ-Überlebende Roland Roumilhac 108 Jahre alt geworden. Sein Sohn nahm diesen Tag zum zum Anlass, mit seiner Familie erstmals die KZ-Gedenkstätte Neuengamme zu besuchen. Mit im Gepäck hatten sie ganz erstaunliche Dokumente:

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Roland Roumilhac im PorträtRoland Roumilhac

Kammermusikmatinee mit Literatur

Unter dem Motto „Den Nazis eine schallende Ohrfeige versetzen“ kamen am 5. November der Schauspieler Roman Knižka und das Bläserquintett Ensemble Opus 45 in die Gedenkstätte und boten ein nachdenkenswertes Programm, welches klassische Musik mit Literatur verband:

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Roman Knižka während der Lesung

Kongress der Amicale Internationale KZ Neuengamme

Am 4. und 5. November kam die Amicale Internationale KZ Neuengamme (AIN) zu ihrem jährlichen Kongress in Hamburg zusammen:

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Gruppenbild der Vertreter/innen der Amicale Internationale KZ NeuengammeVertreter/innen der Amicale Internationale KZ Neuengamme

Rückblick zum Jahreswechsel

Zum Jahresende möchten wir uns mit einem kleinen Rückblick auf Schwerpunkte der Arbeit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme im vergangenen Jahr für die große Unterstützung bedanken, die wir auch in diesem Jahr erhielten. Wir wünschen einen besinnlichen Jahresausklang und ein gesundes, friedliches neues Jahr.

Zum Rundbrief

 

 

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