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Ausstellungen, Begegnungen, Studienzentrum

Newsletter Juni 2017

der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Herzlich willkommen zur Juni-Ausgabe unseres Newsletters.

Der Sommer kommt und die Menschen zieht es ans Wasser. Im Juni möchten wir Ihnen deshalb vor allem mit gleich zwei Bootstouren sowie den Alternativen Rundfahrten durch den Hafen bzw. über die Alster jene maritimen Orte näher bringen, die verbunden sind mit der Geschichte der Stadt im Nationalsozialismus und des Konzentrationslagers Neuengamme.

Ausgewählte Veranstaltungshinweise finden Sie in der Rubrik Veranstaltungen im ersten Teil des Newsletters. Im zweiten Teil geben wir Ihnen eine kleine Vorschau auf den Juli. Informationen aus der laufenden Arbeit der Gedenkstätte stellen wir Ihnen in der Rubrik Aus der Gedenkstättenarbeit im dritten Teil des Newsletters vor.

Informieren Sie sich gerne auf unserer Homepage über weitere Veranstaltungen und Aktivitäten.

Ihr Team der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Die Geschichte des Hamburger Hafens während des Nationalsozialismus war geprägt von Zwangsarbeit, Widerstand und Verfolgung.

Alternative Hafenrundfahrt

KZ-Außenlager, Zwangsarbeit und Widerstand im Hamburger Hafen 1933-1945

11. Juni 2017 15:30 - 17:30 Uhr

Während der zweistündigen Rundfahrt mit einer Barkasse wird die Geschichte des Hamburger Hafens im Nationalsozialismus thematisiert. Mit Blick auf historische Hafenbecken, Schuppen und Speicher, Fabrikhallen, Brücken und „Pötte“ jeder Größe wird von Zwangsarbeit, Widerstand und Verfolgung berichtet. Die Route führt zu den Orten, an denen Konzentrationslager eingerichtet waren. 
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

 

Bootstour Dove-Elbe

Das KZ Neuengamme und seine Umgebung

13. Juni 2017 und 24. Juni 2017 11:00 - 16:00 Uhr

Mit dem Vierländer Ewer geht es vom Bergedorfer Hafen über die Dove-Elbe auf die Suche nach den Verbindungen des Konzentrationslagers Neuengamme in die Vier- und Marschlande. Anhand von auf den ersten Blick unscheinbaren historischen Überresten, die um Berichte und Zeichnungen ehemaliger Häftlinge ergänzt werden, treten die vielfältigen wirtschaftlichen Verbindungen des Konzentrationslagers zur Umgebung in den Blick, auch Verbindungen zwischen einheimischer Bevölkerung und KZ-Häftlingen bzw. SS-Wachmannschaften werden angesprochen. In der KZ-Gedenkstätte Neuengamme angekommen, werden Gelände und Ausstellungen erkundet. In einem Anschlussgespräch während der Rückfahrt ist Zeit für den Austausch von Eindrücken.
Weiter Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Stadtrundgang

„Politiker, Dichter und andere Geflüchtete“

14. Juni 2017 18:00 - 20:30 Uhr

Ein historischer Stadtrundgang mit anschließendem Besuch bei einer Initiative für Geflüchtete mit Wiebke Johannsen. Eine Veranstaltung im Rahmen der „Tage des Exils“.
Mehr Informationen

Vortrag

„Seiner Majestät höchst loyale Feindausländer“

21. Juni 2017 18:00 - 19:30 Uhr

Vortrag von Dr. Reimer Möller über deutsche Emigranten in der britischen Armee als Ermittler von NS-Kriegsverbrechen und Gerichtspersonen der britischen Militärjustiz.
Mehr Informationen

Literarischer Spaziergang

über den Ohlsdorfer Friedhof 1933-1945

25. Juni 2017 10:00 - 13:00 Uhr

Der Spaziergang über den vor 140 Jahren eingerichteten älteren Teil des Ohlsdorfer Friedhofs führt zu Gräbern Hamburger Künstlerinnen und Künstlern, die im Nationalsozialismus lebten. Erzählt werden Geschichten von Anpassung und Verfolgung anhand von Biografien, Erzählungen, Gedichten, Berichten und Briefen. Wichtige Stationen sind die Gräber des Schriftstellers Wolfgang Borchert, der Theaterprinzipalin Ida Ehre und des Bildhauers Friedrich Wield.
Mehr Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Alternative Alsterkanalfahrt

Nationalsozialistische Gewaltherrschaft, Widerstand und Verfolgung 1933-1945

25. Juni 2017 15:00 - 17:00 Uhr

Auf der Fahrt über Binnen- und Außenalster, dem Osterbek- und Goldbekkanal bis hin zum Stadtparksee werden an Orten wie dem Alsterhaus, dem US-Generalkonsulat, dem Hotel Atlantic, den Industriebauten von Kampnagel und dem Stadtpark nahezu unbekannte Aspekte ihrer Geschichte aus der Zeit des Nationalsozialismus thematisiert. Es geht um Macht und Opportunismus, um resistentes Verhalten bis hin zum Widerstand, um Industriegeschichte, Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit.
Mehr Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Vorschau auf den Juli

Fortbildung

Polnische Häftlinge in den Konzentrationslagern

07. Juli 2017 14:00 - 19:00 Uhr

Polnische Häftlinge bildeten eine der größten Gruppen in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern. Behandelt werden Verhaftungshintergründe, das System der Häftlings-Umverteilung und der Überlebenskampf während der Haft. Der Workshop bietet die Möglichkeit, Wissen zu erweitern und Verknüpfungen zu Themen wie Kultur im Konzentrationslager oder nationalsozialistische Zwangsarbeitspolitik herzustellen. Eine Anmeldung ist bis zum 30. Juni 2017 möglich.
Mehr Informationen entnehmen Sie bitte unserer Homepage.

Aus der Gedenkstättenarbeit

Jobangebot

Wissenschaftliche Volontär/in

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme sucht ab sofort (01.07.2017-30.06.2019) eine/n Wissenschaftliche/n Volontär/in. Wir bieten die Möglichkeit, umfassende Einblicke in die Aufgabenbereiche einer KZ-Gedenkstätte zu erhalten. Alle Informationen rund um diese und weitere vakante Stellen finden Sie auf unserer Homepage.

Erinnerung

Gedenkfeiern zum 72. Jahrestag der Befreiung

Die Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme im Mai standen ganz im Zeichen der Erinnerung an den Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager und des Kriegsendes. Zahlreiche KZ-Überlebende nahmen rund um den 3. Mai mit uns gemeinsam an den Gedenkfeiern und öffentlichen Veranstaltungen teil. Einen ausführlichen Bericht finden sie in unserem Blog.

Kranzniederlegung in Neuengamme. Foto: Mark Mühlhaus, attenzione photographers, 2017

Eröffnung

denk.mal Hannoverscher Bahnhof

Am 10. Mai 2017 wurde der Gedenkort denk.mal Hannoverscher Bahnhof im Lohsepark in der HafenCity im Beisein von Überlebenden, Zeitzeugen und Vertretern der Opferverbände feierlich eingeweiht. Damit erinnert Hamburg an die Deportationen von über 8.000 Juden, Sinti und Roma, die in den Jahren 1940 bis 1945 über den ehemaligen Hannoverschen Bahnhof von den Nationalsozialisten unter Mithilfe der Hamburger Behörden in die Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager verschleppt wurden. Für die meisten von ihnen bedeutete das den Tod.
Einen ausführlichen Bericht finden sie in unserem Blog.

Namenstafeln denk.mal Hannoverscher Bahnhof. Foto: Miguel Ferraz, HafenCity Hamburg GmbH
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