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Ausstellungen, Begegnungen, Studienzentrum

Newsletter Oktober 2016

der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Herzlich willkommen zur Oktober-Ausgabe unseres Newsletters.

Ausgewählte Veranstaltungshinweise finden Sie in der Rubrik Veranstaltungen im ersten Teil des Newsletters. Hier finden Sie auch eine Vorschau auf November.

Informationen aus der laufenden Arbeit der Gedenkstätte stellen wir Ihnen in der Rubrik Aus der Gedenkstättenarbeit im zweiten Teil des Newsletters vor.

Informieren Sie sich gerne auf unserer Homepage über weitere Veranstaltungen und Aktivitäten.

Ihr Team der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Veranstaltungen im Oktober

Interaktiver Rundgang

TweetUp in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

2. Oktober 2016 14:00–16:00 Uhr

Ein kommunikativer Rundgang zu Zeitspuren und Erinnerungszeichen in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Während des Rundgangs entdecken Teilnehmende die Geschichte des Konzentrationslagers und der Gedenkstätte und sind eingeladen, sich aktiv zu beteiligen und ihre Eindrücke nicht nur mit der Gruppe sondern zum Beispiel per Twitter zu teilen. Der Schwerpunkt liegt auf unterschiedlichen visuellen Repräsentationen. Mehr Information

Filmvorführung

Nationalsozialistische Täterschaften. Nachwirkungen in der Familie

9. Oktober 11:00 bis 13:00 Uhr

Die Dokumentation mit vier filmischen Porträts von Nachkommen nationalsozialistischer Täterinnen und Täter wird im Abaton Kino gezeigt. Nach der Vorstellung des Films sprechen die Filmemacher mit einigen der Porträtierten über Aspekte der Auseinandersetzung mit Täterschaft in der Familie, deren Auswirkungen auf ihr eigenes Leben und ihre Motivation, sich am Film- und Buchprojekt zu beteiligen. Mehr Information

Der Film wird ein weiteres Mal am 6. November von 11:00 bis 13:00 Uhr im Abaton Kino gezeigt.

Vortrag in der Gedenkstätte Poppenbüttel

Hingerichtet in Poppenbüttel: Andrzej Szablewski

12. Oktober 18:00 bis 20:00 Uhr

Der Historiker Andreas Seeger stellt das Schicksal von Andrzej Szablewski und Hildegard Lütten vor. Der Gutsverwalter denuzierte die Erntehelferin und den polnischen Zwangsarbeiter bei der Gestapo wegen einer angeblichen Liebesbeziehung. Am 13. März 1942 wurde Andrzej Szablewski auf Gut Hohenbuchen erhängt. Hildegard Lütten überlebte eine dreijährige Haft im Frauen-KZ Ravensbrück. Mehr Information

Filmvorführung

"Linie 41"

25. Oktober 17:30 bis 20:00 Uhr

Der Dokumentarfilm über den ehemals verfolgten Natan Grosmann, dessen Familie von den Nationalsozialisten ermordet wurde und Jens-Jürgen Ventzki, dessen Vater zu den nationalsozialistischen Tätern gehörte, wird im Abaton gezeigt. Die beiden Männer begeben sich im Film ins heutige Łódź, um die Geschichten ihrer Familien zu erkunden. Mehr Information

Vorschau auf November

Workshop

Rassismen in Kolonialismus und Nationalsozialismus.

3. November 14.00–18.30 Uhr und 4. November 9.30–14.00 Uhr

Die Veranstaltung ist offen für alle, die an den Themen Rassismus, (Post-)Kolonialismus und NS-Besatzungspolitik in Osteuropa interessiert sind. Kolonialismus und Nationalsozialismus werden in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit bislang meist getrennt voneinander behandelt. Der wissenschaftliche, interdisziplinäre Workshop stellt verflechtungsgeschichtliche Ansätze vor, die beide Themenkomplexe miteinander in Beziehung setzen. Anmeldungen bis zum 26. Oktober 2016. Mehr Information 

Fortbildung

Projektlernen am Gedenkort „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“

7. November 16:00–19:00 Uhr

Die Fortbildung im Ökumenischen Forum HafenCity richtet sich an Lehrkräfte der schulischen und außerschulischen Bildung. Beleuchtet werden die Hintergründe der Verfolgung und Deportation von Juden und Jüdinnen sowie Sinti und Roma im Nationalsozialismus, Formen von Widerstand und Täterschaft sowie unterschiedliche Formen des Erinnerns. In der Fortbildung werden der Gedenkort "denk.mal Hannoverscher Bahnhof" und die Unterrichtsmaterialien vorgestellt und diskutiert. Mehr Information

Aus der Gedenkstättenarbeit

Ausstellung

Hakenkreuz und rundes Leder

Die Initiative Gedenken in Harburg zeigt in der Bücherhalle Harburg die Wanderausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme "Hamburger Fußball im Nationalsozialismus. Einblicke in eine jahrzehntelang verklärte Geschichte". Die Ausstellung wird am 6. Oktober um 17 Uhr eröffnet und anschließend bis zum 10. November gezeigt. Mehr Informationen zum Programm der Harburger Gedenktage.

Bericht von Viktoria Kutdusova

Viktoria Kutdusova hat einen Blogbeitrag über ihr Jahr als Freiwillige der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme geschrieben. Besonders beeindruckt haben sie die Begegnungen und persönlichen Korrespondenzen mit Überlebenden der KZ, mit ehemaligen Zwangsarbeiter_innen und anderen Überlebenden des Nationalsozialismus. Mehr Information

Viktoria Kutdusova bei der Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die SowjetunionViktoria Kutdusova bei der Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion

Call for Papers

Britische Militärjustiz und NS-Verbrechen 1945-1949. Aktuelle Forschungen und Debatten

Vom 19. Januar bis zum 8. Februar 2017 zeigt die KZ-Gedenkstätte Neuengamme anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus im Hamburger Rathaus die Ausstellung „Curiohaus-Prozesse in Hamburg: Kriegsverbrechen vor britischen Militärgerichten“. Zum Abschluss der Ausstellung findet eine Tagung statt, für die Referentinnen und Referenten gesucht werden. Mehr Information

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