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Ausstellungen, Begegnungen, Studienzentrum

Newsletter September 2015

der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Herzlich willkommen zur September-Ausgabe unseres Newsletters. Ausgewählte Veranstaltungshinweise finden Sie in der Rubrik Veranstaltungen im ersten Teil des Newsletters.
Informationen aus der laufenden Arbeit der Gedenkstätte stellen wir Ihnen in der Rubrik Aus der Gedenkstättenarbeit im zweiten Teil des Newsletters vor. Informieren Sie sich gerne auf unserer Homepage über weitere Veranstaltungen und Aktivitäten.

Ihr Team der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Veranstaltungen

Tag des offenen Denkmals

Das Kommando Klinkerwerk im KZ Neuengamme

13. September, 15.00–17.00 Uhr

Am "Tag des offenen Denkmals" wird für die Führung mit dem Archivar Dr. Reimer Möller der sonst geschlossene Bereich des Klinkerwerks mit Trockenkammern, Pressenhaus und Sumpfbecken geöffnet. Mehr Information

Fortbildung

Die Curiohaus-Prozesse. Neuere Forschungen über die britische Strafverfolgung der Täter des KZ Neuengamme

25. September, 14.00–19.00 Uhr

Im Mai 2016 jährt sich der Urteilsspruch des britischen Militärgerichtverfahrens gegen SS-Angehörige des KZ Neuengamme zum 70. Mal. Jahrzehntelang stand zur Beurteilung dieses Prozesses lediglich eine 1969 publizierte Mitschrift des Verfahrens zur Verfügung. Mittlerweile liegen im Archiv der KZ-Gedenkstätte Neuengamme jedoch auch die britischen Ermittlungsakten zu diesem und sieben weiteren Verfahren vor, außerdem zu den weiteren 27 britischen Verfahren zu Außenlagern des KZ Neuengamme. Mehr Information

Literarischer Spaziergang über den Ohlsdorfer Friedhof

Hamburger Künstlerinnen und Künstler im Nationalsozialismus

27. September, 10.00–13.00 Uhr

Der etwa dreistündige Spaziergang mit Herbert Diercks führt zu Grabstätten Hamburger Künstlerinnen und Künstler wie Wolfgang Borchert oder Ida Ehre, die im Nationalsozialismus bedroht oder verfolgt wurden. Katharina Hertz-Eichenrode liest an deren Grabstätten aus letzten Briefen, Erinnerungen und Erzählungen. Mehr Information

Präsentation von Bildungsmaterialien

Entrechtung, Widerstand, Deportationen 1933–1945 und die Zukunft der Erinnerung in Hamburg

28. September, 16.30–18.30 Uhr

Auf der Veranstaltung im Körber-Forum werden neue Bildungsmaterialien zum geplanten Gedenkort "Denk.mal Hannoverscher Bahnhof. Erinnern an die Deportierten aus Hamburg 1940 bis 1945" vorgestellt und die Herausforderungen einer partizipativen Erinnerungskultur in Deutschland ausgelotet. Auch werden aktuelle Pläne zu Entwicklungen des Gedenkortes sowie des Dokumentationszentrums präsentiert. Mehr Informationen

Vortrag

„Hoffentlich bist du gesundheitlich einigermaßen auf der Höhe!“

29. September, 18.30-20.30 Uhr

Walter Reimann und Willi Hagen wurden 1933 von der Staatspolizei verhaftet, weil sie sich in Lurup und Eidelstedt am Widerstand beteiligten. Während Willi Hagen das KZ Fuhlsbüttel nicht überlebte, kam Walter Reimann nach mehreren Jahren Haft und schweren Misshandlungen wieder frei. Erhalten gebliebene Briefe zwischen Walter Reimann und seiner Familie aus den Jahren 1935 bis 1937 lassen trotz der Zensur erahnen, wie belastend die KZ-Haft auch für die Angehörigen war. Eine Veranstaltung in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel. Mehr Information

Weitere Veranstaltungen im September

Im September finden außerdem thematische Rundgänge auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und in den Außenstellen und eine alternative Hafenrundfahrt statt. Bitte informieren Sie sich online über weitere Angebote: Veranstaltungen


Vorschau auf Oktober

Im Oktober findet die Tagung "70 Jahre Kriegsende. 20 Jahre Wehrmachtsausstellung" statt, zu der Sie sich schon jetzt anmelden sollten. Auch auf die kommende Seminar zur Familienrecherche und das Gesprächsseminar "Ein Täter in der Familie?" möchten wir Sie hinweisen. Mehr Informationen

Aus der Gedenkstättenarbeit

Blog für Nachkommen zur Familiengeschichte

Reflections on Family History Affected by Nazi Crimes

Reflections on Family History Affected by Nazi Crimes bietet einen virtuellen Treffpunkt für Nachkommen von ehemaligen KZ-Häftlingen, Widerstandskämpfern, Mitläufern und Tätern, die konstruktiv mit der Geschichte ihrer Familien umgehen möchten. Sie erhalten die Möglichkeit, sich mit Ihren Ideen und Vorschlägen an einem Dialog zu beteiligen, der sowohl die unterschiedlichen Erfahrungen der Familien als auch das gemeinsame Interesse, eine sinnvolle Erinnerungskultur zu gestalten, anerkennt. Reflections on Family History Affected by Nazi Crimes geht auf das Forum "Zukunft der Erinnerung"  zurück, das am 5. und 6. Mai 2015 in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme stattfand. Zum Blog

Generationsübergreifendes Treffen auf dem Forum der Erinnerung

Neue Freiwillige in der Gedenkstätte

Im September 2015 fangen drei Freiwillige in der Gedenkstätte an, die uns für ein Jahr unterstützen. Sie kommen über Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und im Rahmen eines Freiwilligen sozialen Jahres Kultur zu uns. Über ihre Erfahrungen berichtet unsere letztjährige Freiwillige Ana Buka in unserem Blog: Zum Bericht

Christine Eckel und Ana Buka (stehend) im Gespräch mit der Überlebenden Helga Melmed und ihrem Sohn David
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