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Events

 
  Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte   Veranstaltungen auf dem Gelände der Gedenkstätte   Veranstaltungen in den Außenstellen
  Veranstaltungen anderer Einrichtungen   Veranstaltungen im Studienzentrum   Veranstaltungen an anderen Orten
 
 

03.07.2014 19:00 Uhr

Donnerstag, 3. Juli 2014
19.00 Uhr
Vortrag
Die Italiener in Slowenien 1941–1943. Besatzungspolitik, Konzentrationslager und geplante Massendeportation.
Hauptziel des faschistischen Regimes gegenüber nationalen bzw. sprachlichen Minderheiten, die nach dem Ersten Weltkrieg innerhalb der italienischen Grenzen lebten, war es, die anderssprechenden Menschen („allogeni“) so schnell wie möglich in „echte“ Italienerinnen und Italiener zu verwandeln. Um das zu erreichen, wurde es u.a. im öffentlichen Dienst sowie in den Kirchen verboten,  die einheimischen Sprachen zu benutzen. Aufgrund des Widerstands insbesondere der slowenisch- und kroatisch-sprechenden Bevölkerung Istriens  mehrten sich im Regime Zweifel, diese  italienisieren zu können; alternativ wurde über deren Deportationen nachgedacht. Der Angriff Italiens, Deutschlands und Ungarns gegen das Königreich Jugoslawien im April 1941 ermöglichte es dem faschistischen Regime, den Süden und Westen bis einschließlich Ljubljana zu besetzen und als „Provinz Laibach“ dem Königreich Italien anzugliedern. Die Bevölkerung im italienisch besetzten Teil Sloweniens leistete starken Widerstand gegen die Annexion, was immer stärkere Repressalien zur Folge hatte, darunter die Inhaftierung in Konzentrationslagern: ungefähr 30.000 Personen (das waren 10 % der gesamten Bevölkerung der „Provinz Laibach“) wurden in das italienische Konzentrationslager-System eingewiesen, darüber hinaus war geplant, einen großen Teil der slowenischen Bevölkerung, aus der „Provinz Laibach“ zu deportieren.
Vortrag von Prof. Dr. Brunello Mantelli (Universitäten zu Turin und von Kalabrien Arcavacata di Rend.
Eine Veranstaltung des Istituto Italiano di Cultura Hamburg in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, den Instituten für Slavistik und für Romanistik der Universität Hamburg und dem Zentrum für Slowenisch als Zweit-/Fremdsprache, Philosophische Fakultät der Universität Ljubljana.
Anmeldung unter Tel. 040 / 39 99 91 30, per E-Mail an iicamburgo@esteri.it oder über die Homepage http://www.iic-hamburg.de/´
Ort: Istituto Italiano di Cultura Hamburg/Italienisches Kulturinstitut Hamburg, Hansastraße 6, 20149 Hamburg

Veranstaltungen an anderen Orten

 
 

06.07.2014 11:00 Uhr

Sonntag, 06. Juli 2014
11.00 und 12.00 Uhr
Führung und Gespräch
Führung und Gespräch mit Frank Wiedemann.

Gedenkstätte Fuhlsbüttel

 
 

06.07.2014 12:00 Uhr

Jeden Sonntag
12.00 und 14.30 Uhr
Führung
Führung durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Mitarbeitern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.
Treffpunkt: Plattenhaus / Nähe Klinkerwerk

Plattenhaus

 
 

06.07.2014 14:00 Uhr

Sonntag, 6. Juli 2014
14.00 Uhr
Führung
Die Kinder vom Bullenhuser Damm.
Führung durch die Gedenkstätte und den Rosengarten.

Gedenkstätte Bullenhuser Damm

 
 

06.07.2014 15:30 Uhr

Dauer ca.2 h

Sonntag, 6. Juli 2014
15.30 – 17.30 Uhr
Alternative Hafenrundfahrt
Widerstand und Verfolgung und der Hamburger Hafen.
Während der zweistündigen alternativen Hafenrundfahrt berichten Herbert Diercks und Katja Hertz-Eichenrode über Zwangsarbeit, Widerstand und Verfolgung im Hamburger Hafen 1933-1945. Die Route führt zu den Orten, an denen Konzentrationslager eingerichtet waren.Auf der Elbe werden die Ausbaupläne Hamburgs zur „Führerstadt“ vorgestellt.
Teilnahmegebühr: 15 Euro. Anmeldung erforderlich: Tel. 040 428 131 531 (Restkarten vor Ort)
Treffpunkt: Barkassen-Centrale Ehlers (Anleger Vorsetzen, U-Bahnhof Baumwall)

Veranstaltungen an anderen Orten

 
 

08.07.2014 19:00 Uhr

Dienstag, 8. Juli 2014
19.00 Uhr
Vortrag
Die deutsche Besatzungspolitik in Slowenien, die Zwangs-Germanisierungen und das Schicksal der slowenischen Häftlinge in deutschen Lagern.
Der Vortrag behandelt die nationalsozialistische Bevölkerungspolitik in Slowenien. Nach der deutschen Besetzung Jugoslawiens im April 1941 wurden unter Leitung der SS entsprechend den nationalsozialistischen Germanisierungsplänen fast die gesamte Bevölkerung im deutsch besetzten Teil Sloweniens hinsichtlich von „Rassenmerkmalen“ vermessen und kategorisiert. Es gab keine andere besetzte oder dem Deutschen Reich angeschlossene Provinz, in der dies in vergleichbarer Weise geschah. Als Folge wurden 36 000 Slowenen in das Altreich verschleppt, 1100 Kinder ihren Familien geraubt, missliebige Personen ermordet oder in Konzentrationslager deportiert. Vorwiegend in Lagern der „Volksdeutschen Mittelstelle“ mussten Sloweninnen und Slowenen Zwangsarbeit leisten. Ihre Lebensbedingungen waren extrem eingeschränkt und den Wahnideen der  rassistischen Ideologie unterworfen. Die Maßnahmen provozierten eine Partisanenbewegung, die wegen ihres bewaffneten Widerstands von den Deutschen erbittert bekämpft wurde.
Dr. phil. Eckart Dietzfelbinger (Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände Nürnberg)
Eine Veranstaltung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Rathausmarkt 5, 20095 Hamburg

Veranstaltungen an anderen Orten

 
 

13.07.2014 11:00 Uhr

Sonntag, 13. Juli 2014
11.00 und 12.00 Uhr
Führung und Gespräch
Führung und Gespräch mit Ilse Jacob.

Gedenkstätte Fuhlsbüttel

 
 

13.07.2014 15:00 Uhr

Dauer ca.2 h

Sonntag, 13. Juli 2014
15.00 Uhr
Führung
Die Lager-SS im KZ Neuengamme.
Ein thematischer Rundgang mit Katharina Möller.
Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Haupteingang

 
 

20.07.2014 11:00 Uhr

Sonntag, 20. Juli 2014
11.00 und 12.00 Uhr
Führung und Gespräch
Führung und Gespräch mit Hans Saalfeld und Birgit Reichel.

Gedenkstätte Fuhlsbüttel

 
 

27.07.2014 11:00 Uhr

Sonntag, 27. Juli 2014
11.00 und 12.00 Uhr
Führung und Gespräch
Führung und Gespräch mit Anne Harden.

Gedenkstätte Fuhlsbüttel