buy cialis without a prescription
viagra daily dosage
use of viagra
usa viagra sales
funny cialis commercial
purchase viagra overnight delivery
viagra for women
legal generic cialis
geniune cialis no prescription
buy cheap cialis soft
viagra buyers
cialis soft tabs
overseas viagra
DeutschEnglishFrançais

StartseiteAktuellesGeschichteAusstellungenAußenstellenVeranstaltungenBildungsangeboteArchive und BibliothekMedienangebotLieferbare Medien nach SachgebietBestellungWeitere LiteraturhinweiseBerichte und RückblickeKontakte Anfahrt und ÖffnungszeitenEhrenamtliche MitarbeitAußenlager u. GedenkstättenWeiterführende LinksImpressumSuche

hamburg.de

Zwangsarbeit in der nordwestdeutschen Landwirtschaft während des Zweiten Weltkrieges

Der Arbeitseinsatz polnischer, französischer, serbischer und sowjetischer Kriegsgefangener und ZivilistInnen in der nordwestdeutschen Landwirtschaft offenbart einen Widerspruch zwischen den ökonomischen Interessen und der nationalsozialistischen Rassenpolitik. Einerseits wurden die so genannten »Ostarbeiterinnen« und »Ostarbeiter« dringend benötigt, weil die Rüstungsindustrie für einen dramatischen Verlust von deutschen Arbeitskräften auf dem Lande gesorgt hat; andererseits sollten die als »minderwertige Rasse« angesehenen Menschen aus Polen, der Sowjetunion und dem Balkan zwar eingesetzt werden, aber von der deutschen Bevölkerung während des Tagesablaufs (der Arbeit, der Mahlzeiten) »getrennt von Tisch und Bett« bleiben. Nicht aus Widerspenstigkeit oder Erbarmen, sondern aus Alltagspragmatismus ignorierten die Bäuerinnen und Landarbeiter diese Anordnungen, so dass es nach allgemeiner Einschätzung den Betroffenen meist besser ging als den Arbeitssklaven in der Industrie.

Slave Labor on Farms in Northwest Germany during the WW II
The examination of the use of POWs and civilians from Poland, France, Serbia and the USSR as slave laborers on farms in northwest Germany reveals a conflict between economical interests and the Nazi’s racist policies. On the one hand, the so-called »Eastern workers« (»Ostarbeiter«) were urgently needed, since the arms industry had dramatically drained the countryside of its German workforce. On the other hand, while people from Poland, the Soviet Union and the Balkan states, who were considered to be of an »inferior race«, were to be used for labor, they were also to be kept separate from the Germans at all times (during their work, at meals, etc.).
It was not opposition or pity that caused the farmers and farm workers to disobey these orders, but sheer pragmatism. This led to the general opinion among survivors that their situation was not as bad as that of the slave laborers who were used in industrial production.

in:

Zwangsarbeit und Gesellschaft.
Hg: KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Bremen 2004 (Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland; 8)
Edition Temmen
ISBN 3-86108-379-5
226 Seiten
€ 12,90

Freebook Ebook downloaden